Der mobile Prüfzug der Asfinag wird in diesem Jahr an 150 Tagen auf Tiroler Straßen im Einsatz stehen. Dazu kontrollieren auch die Polizei sowie weitere Experten. Im Vorjahr wurden Tausende Verstöße geahndet.
Auch heuer wird der mobile Prüfzug der Asfinag 150 Tage für das Land Tirol im Einsatz sein. Das hat die Landesregierung kürzlich beschlossen. „Die enorme Transitbelastung in Tirol macht einen anhaltenden hohen Kontrolldruck dringend notwendig“, erklärt LH Anton Mattle.
Die zusätzlichen Prüftage erhöhen den Kontrolldruck und damit die Verkehrssicherheit.

LR René Zumtobel
Bild: Christof Birbaumer
Der Prüfzug kommt in ganz Tirol zum Einsatz, um den technischen Zustand der Lkw auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Techniker nahmen dabei auch Transit-Lkw am Brenner unter die Lupe. Neben den fixierten 112 Tagen wurden für 2026 weitere 38 Tage beauftragt. Dazu LR René Zumtobel: „Die zusätzlichen Prüftage erhöhen den Kontrolldruck und damit die Verkehrssicherheit.“
Prüfzug fleißig, insgesamt 68.000 Übertretungen
Im Vorjahr wurden über 4000 Lkw durch den Prüfzug sowie die technischen Prüfer des Landes und der Polizei kontrolliert. Nicht nur auf den Autobahnen, sondern auch auf wichtigen Nebentransitrouten an Bundes- und Landesstraßen erfolgen die Inspektionen. Im Jahr 2025 wurden nur durch den mobilen Prüfzug 6282 technische Mängel bei 1379 Fahrzeugen festgestellt. Weitere 68.000 Übertretungen im Schwerverkehr konnte die Polizei orten. Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten sowie technische Mängel wurden am häufigsten geahndet.
Neben Schwerverkehrskontrollen investiert das Land auch in den Ausbau der Kontrollinfrastruktur. Noch vor dem Sommer soll laut Polizei etwa die Modernisierung der Kontrollstelle in Radfeld endgültig abgeschlossen sein.
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