„Ich habe geschwiegen, weil ich Angst hatte, Sonny würde den Typen umbringen.“ In einem Vorabdruck des zweiten Teils ihrer Memoiren schockt Cher mit der Enthüllung, dass sie im Alter von 17 Jahren sexuell genötigt wurde – im Schlaf.
Die Diva, die damals schon mit ihrem späteren Mann Sonny Bono zusammen war, hatte 1963 bei ihrer ehemaligen Mitbewohnerin Josita, deren Freund Ulle und einer weiteren WG-Genossin übernachtet.
In „Part Two: Cher: The Memoir“ (kommt im Herbst auf den Markt) schreibt sie: „Nachdem wir zusammen um die Häuser gezogen sind, kamen wir zurück in ihre Wohnung und ich bin auf der Couch eingeschlafen.“
„Plötzlich spürte ich eine Hand ...“
Ein paar Stunden später fühlte sie dann, wie sich jemand zu ihr legte: „Plötzlich spürte ich eine Hand in meinem Schlüpfer. Ich habe mit rasendem Herzschlag ganz still dagelegen, bis er etwas von mir weggerutscht ist.“
Dann sei sie aufgestanden, „habe so getan, als wäre ich schlaftrunken und muss aufs Klo“. Als sie ihm Badezimmer war, hörte sie eine Tür zufallen: „Ich habe gebetet, dass der Typ gegangen ist. Doch beim Rauskommen habe ich realisiert, er war noch da und bin schreiend in Jositas Schlafzimmer gerannt.“
Sonny nie etwas davon erzählt
Deren Boyfriend Ulle sei sofort aus dem Bett gesprungen, ins Wohnzimmer gestürmt und habe das Licht angemacht: „Dort fand er den betrunkenen Freund der Mitbewohnerin vor. Der hatte mich auf der Couch liegen sehen und sich einfach dazugelegt, um mich zu begrapschen.“
Ihre Freundin habe den Rest der Nacht gebraucht, um Cher zu beruhigen. Sie habe es danach nicht gewagt, es Sonny zu erzählen – aus Angst, dass dieser den Grapscher umbringen würde.
Unmoralisches Angebot von Phil Spector
Zwei Jahre vor dem Schock-Erlebnis hatte die damals erst 15-Jährige ein schlimmes Erlebnis mit Phil Spector. Laut des ersten Teils ihrer Autobiografie hatte der legendäre Musikproduzent das Teenie-Girl in sein Hotelzimmer eingeladen, um über einen Musikvertrag zu sprechen. „Für viele mag er ein Halbgott gewesen sein, aber er verhielt sich seltsam – und mir gefiel nicht, wie er mich anstarrte“, schrieb Cher.
Die Musik-Ikone erinnerte sich bis heute an den Moment, als er sie „von oben bis unten musterte“ und sie auf Französisch mit breiten Grinsen „Voulez-vous coucher avec moi?“ fragte – also, ob sie mit ihm schlafen wolle. Cher konterte frech, sie würde nur gegen Geld Sex haben. „Ohne mit der Wimper zu zucken, sah ich ihn an und antwortete: Oui, pour l’argent.“
Spector sei vollkommen schockiert gewesen: „Man hätte ihn mit einer Feder umhauen können. Er hatte nicht geglaubt, dass ich die Frage überhaupt verstehe – geschweige denn, eine Antwort parat habe.“
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