Die Zahl der an RSV Erkrankten dürfte erwartungsgemäß noch im Februar ihren Höchststand erreichen. Das Land Tirol nutzt diesen Anlass, um auf die Bedeutung von Impfungen aufmerksam zu machen – besonders für gefährdete Personengruppen.
Viele Menschen in Tirol leiden derzeit unter Schnupfen, Husten, Fieber oder Halsschmerzen. Zuletzt stieg vor allem die Zahl der Infektionen durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) deutlich an. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.
Die hohe Inanspruchnahme mit einer Durchimpfungsrate von rund 80 Prozent bei Säuglingen zeigt Wirkung und schützt jene, die am verletzlichsten sind.

Tirols Gesundheitsdirektorin Theresa Geley
Bild: Land Tirol
Der Höhepunkt der Welle dürfte noch im Februar erreicht werden. Zum Schutz empfiehlt das Land die klassischen Hygienemaßnahmen sowie Impfungen. „Gerade bei RSV sehen wir sehr deutlich, wie wirksam Impfungen sind“, betont Gesundheitsdirektorin Theresa Geley. „Die hohe Inanspruchnahme mit einer Durchimpfungsrate von rund 80 Prozent bei Säuglingen zeigt Wirkung und schützt jene, die am verletzlichsten sind.“ Bei Kindern unter einem Jahr verzeichne das Land aktuell kaum schwere Verläufe.
„Hohe Durchimpfungsrate entscheidend“
Für Neugeborene und Kleinkinder ist eine RSV-Passivimpfung seit neuestem kostenlos verfügbar, ebenso wie Impfungen gegen Gürtelrose und Pneumokokken für Personen ab 60 Jahren. Geley erinnert daran, dass man mit einer Immunisierung nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Bevölkerung schützt.
Impfungen gegen RSV, Influenza, Keuchhusten, Masern oder Pneumokokken stünden in Tirol ausreichend zur Verfügung. Geley empfiehlt sie speziell Personen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben: Menschen ab 60, chronisch Kranke, Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Schwangeren und Säuglingen. „Dabei ist eine hohe Durchimpfungsrate entscheidend, um jene zu schützen, die selbst nicht geimpft werden können.“
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