"Fahrlässige Tötung"
“Sewol”-Unglück: Chef der Reederei festgenommen
Die Fähre war am 16. April vor der Südwestküste des Landes mit 476 Insassen gekentert. Bisher wurden die Leichen von fast 270 Menschen aus dem Wrack und der Umgebung geborgen. Über 30 Insassen gelten als vermisst.
Unter den Toten und Vermissten sind 250 Schüler, die auf Klassenfahrt waren. Wegen des Unglücks wurden bisher vier Verantwortliche des Fährunternehmens sowie der Kapitän und 14 Besatzungsmitglieder festgenommen.
Suche nach Opfern kurz vor dem Abschluss
Die Suche nach den Opfern des Fährunglücks geht nach knapp drei Wochen ihrem Ende entgegen. Die Einsatzkräfte sollten alles tun, um die Suche bis Samstag abzuschließen, forderte Ministerpräsident Chung Hong Won am Mittwoch. Die Suche an der gesunkenen Fähre "Sewol" ist wegen der Strömung und der schlechten Sicht im trüben Wasser äußerst schwierig.
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