Mit einer Ankündigung über seine persönliche Zukunft ließ Finanzminister Markus Marterbauer (60) diese Woche aufhorchen. Mit Conny Bischofberger spricht der beliebteste Minister der Regierung über Babler, Stocker und Kickl, seinen Platz im Biotop der Spitzenpolitik und die Freude auf das Leben danach.
Als sich Freitagmittag die Sicherheitsschleuse im Palais Questenberg-Kaunitz in der Wiener Johannesgasse öffnet, hat Bundeskanzler Christian Stocker gerade seine „Rede an die Nation“ beendet. „Ich habe sie nicht live mitverfolgt“, gibt Markus Marterbauer offen zu, als wir einander später unter den barocken Fresken in seinem Büro gegenübersitzen, „ich glaube, es war eher eine Parteiobmann-Rede.“ An der Wand hängt noch immer der geliehene Prachensky seines Vorgängers in Rot und Blau, aber neben dem Bücherregal fallen zwei gerahmte Fotos auf. Das obere zeigt den Hocharn im Raurisertal, auf dem unteren sonnt sich ein Steinbock auf einem Felsen, im Hintergrund der Gletschersee. „An den Steinbock haben wir uns auf 40 Meter herangearbeitet“, erzählt der Minister, der mit seinen Kindern (18 und 21) für sein Leben gern bergsteigen geht. Marterbauer trägt wie immer seine rote Krawatte und dieses verschmitzte Lächeln, und in seiner Tasse ist grüner Tee.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.