Von der Rabl-Kreuz-Hütte auf den Hochwechsel nehmen uns die „Krone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti diesmal mit: Die aussichtsreiche Winterwanderung im oststeirischen Joglland wird unsere Leser begeistern!
Diese Tour im Wechselgebiet eignet sich besonders gut für Einsteiger. Das Gelände steigt moderat an, der Weg ist leicht zu finden und am Gipfelplateau eröffnet sich ein weiter Blick über die Ostalpen.
Besonders eindrucksvoll ist momentan der Kontrast zwischen der tief verschneiten Berglandschaft und den grün-braunen Farbtönen in den Tallagen. Der Hochwechsel bietet mehrere markante Fotomotive: etwa die achteckige Kapelle, die an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erinnert, oder das Gipfelkreuz, das genau auf der Grenze zwischen der Steiermark und Niederösterreich steht.
Im Wechselgebiet stößt man immer wieder auf den Begriff Schwaig. Er geht auf das mittelhochdeutsche „sweige“ zurück und bezeichnet einen umfriedeten Weideplatz. Bis heute prägen diese traditionellen Almflächen mit ihren einfachen Hütten das Landschaftsbild der Region.
Fazit: beliebt und immer wieder schön, der Hochwechsel.
Wir starten bei der Rabl-Kreuz-Hütte (1350 m) und folgen der asphaltierten Straße, die in einen präparierten Winterwanderweg übergeht. Dieser wird von Schneeschuh- und Skitourengehern sowie von Schlittenfahrern gleichermaßen genutzt. Wir wandern gemütlich durch den Wald bergauf, bis wir eine große Almfläche – mit schönen Ausblicken ins Joglland – erreichen. Ohne nennenswerte Steigung folgen wir den zahlreichen Spuren zum Gipfelplateau des Hochwechsels (1743 m).
Dort befinden sich in unmittelbarer Nähe das Wetterkoglerhaus, die Heldenkapelle und das Gipfelkreuz. Das Wetterkoglerhaus ist im Winter geschlossen, der Winterraum jedoch auf der Rückseite zugänglich (Heizung mit 1-Euro-Münzeinwurf).
Der Rückweg erfolgt auf der bekannten Route zur Rabl-Kreuz-Hütte.
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