Ermittlungen laufen

“Sewol”: Überladung schuld am Unglück?

Ausland
01.05.2014 14:21
Zwei Wochen nach dem Fährunglück in Südkorea konzentrieren sich die Ermittler auf eine mögliche Überladung des Schiffes. Zwei Vertreter der Reederei der "Sewol" werden verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein, wie die nationale südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag berichtete. Die Ermittler wollen demnach Haftbefehle gegen die beiden beantragen.

Die Kriminalisten untersuchen unter anderem, ob eine Überladung zusammen mit früheren Umbauten an der 20 Jahre alten Auto- und Personenfähre der Grund für den Untergang gewesen sein könnte. Die Staatsanwaltschaft vermutet laut Medienberichten, dass die Ladung am Tag des Unglücks drei- bis viermal schwerer als die empfohlene maximale Ladekapazität war. Durch das Verrutschen der Ladung könnte das Schiff Schlagseite bekommen haben.

Die "Sewol" war am 16. April vor der Südwestküste Südkoreas mit 476 Menschen an Bord gekentert. Am Donnerstag stieg die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 216. Noch gelten 86 Menschen als vermisst.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
01.05.2014 14:21
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung