Israelis empört
Wirbel um Apartheid-Sager von US-Minister Kerry
Kerry soll einem Medienbericht zufolge bei einer nicht öffentlichen Veranstaltung in der vergangenen Woche in Washington vor leitenden Diplomaten gesagt haben, wenn Israel nicht bald die Chance zum Friedensschluss ergreife, riskiere es, "ein Apartheid-Staat" zu werden.
Das Nachrichtenportal "The Daily Beast" veröffentlichte am Sonntag eine Mitschrift. Der israelische Verkehrsminister Israel Katz reagierte am Montagabend empört auf die Wortwahl.
Die Erklärung des US-Außenministers legte aber nahe, dass er den Begriff an sich offenbar benutzte. Er habe genug Erfahrung, um zu wissen, wie schnell Worte einen "falschen Eindruck" hinterlassen könnten, erklärte er. Wenn er die Zeit noch einmal zurückdrehen könnte, würde er wohl "ein anderes Wort benutzen", um darzustellen, dass seiner Meinung nach die Zwei-Staaten-Lösung der einzige Weg für Frieden im Nahen Osten sei.
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