Am 6. März werden zum 26. Mal die Amadeus Austrian Music Awards verliehen. An der Spitze des am Montag veröffentlichten Nominiertenfelds finden sich gleich drei Acts: die Salzburger Sängerin Anna Buchegger, das Wiener Pop-Trio Folkshilfe und das Erfolgsduo Seiler und Speer rittern in je drei Kategorien um den Sieg. Eines ist schon fix: Moderieren wird die Show in der Wiener Marx Halle, die ab 21.30 Uhr auf ORF 1 übertragen wird, Tom Neuwirth alias Conchita Wurst.
Buchegger war bereits im Vorjahr für zwei Trophäen nominiert und geht nun mit „Soiz“ ins Rennen um das Album des Jahres. Sie darf außerdem auf eine Trophäe als Songwriterin des Jahres und in der Kategorie Best Sound hoffen. Folkshilfe – 2018 schon einmal Gewinner und in den vergangenen Jahren mehrmals nominiert – ist mit „bunt“ ebenfalls beim Album des Jahres und zudem in den Sparten Pop/Rock und Best Sound am Start. Die bereits vierfach ausgezeichneten Seiler und Speer rittern heuer auch um das Jahresalbum („Hödn“) und haben zudem Chancen auf den Live-Act des Jahres und bei Pop/Rock.
Nicht weniger als sieben Acts sind Anwärterinnen und Anwärter auf immerhin zwei Awards: Pizzera & Jaus („Zweifelturm“ als Song des Jahres, Live-Act des Jahres), Rainhard Fendrich („Wimpernschlag“ als Album des Jahres, Live-Act des Jahres), Melissa Naschenweng („Alpenbarbie“ als Album des Jahres, Schlager/Volksmusik), der Dreifachgewinner des Vorjahres Rian („Hausparty“ als Song des Jahres, Pop/Rock), Caro Fux („Aff im Kopf“ als Song und Songwriterin des Jahres), Laurenz Nikolaus (FM4 Award, Alternative) und Nenda (FM4 Award, Hip-Hop/Urban).
16 Acts erstmalig nominiert
Für die letzteren drei sowie 13 weitere Bands bzw. Musikerinnen und Musiker ist die diesjährige Nominierung das Amadeus-Debüt. Erstmals dabei sind demnach auch Elsa, Ely Oaks, Ke‘rem, Lovehead, Magda, Romantic Silvio, Sassy, Seba Kayan, Synesthetic 4, Tamara Flores, Vicky, Von Seiten der Gemeinde und Vulvarine.
Insgesamt wurden für die diesjährige Amadeus-Ausgabe 52 Künstlerinnen und Künstler nominiert, die sich in sieben Genrekategorien und sechs allgemeinen Sparten matchen. Wer schlussendlich das Rennen macht, entscheiden einerseits die Fans, für die ab sofort und bis 19. Jänner das Online-Voting via https://voting.aama.at/ geöffnet ist, und andererseits Stimmen einer Fachjury sowie die Verkaufszahlen.
Bunte Palette
„Die Nominierungen spiegeln nicht nur die kreative Breite wider, sondern auch das kontinuierliche Wachstum und die Innovationskraft unserer Branche“, betonte Franz Pleterski vom Verband der österreichischen Musikwirtschaft IFPI. Der Veranstalter vergibt außerdem noch einen Preis für das Lebenswerk.
Die wichtigsten Nominierungen zu den Amadeus Austrian Music Awards 2026:
Album des Jahres
„Alpenbarbie“ Melissa Naschenweng
„Bunt“ Folkshilfe
„Hödn“ Seiler und Speer
„Soiz“ Anna Buchegger
„Wimpernschlag“ Rainhard Fendrich
Song des Jahres
„Aff im Kopf“ Caro Fux
„Hausparty“ Rian
„Oh Love“ Thorsteinn Einarsson
„Wasted Love“ JJ
„Zweifelturm“ Pizzera & Jaus
FM4 Award
Laurenz Nikolaus
Lovehead
Magda
Nenda
Tamara Flores
Live-Act des Jahres
Edmund
Pizzera & Jaus
Rainhard Fendrich
Seiler und Speer
Soap&Skin
Pop/Rock
Avec
Folkshilfe
Ness
Rian
Seiler und Speer
Alternative
Buntspecht
Laurenz Nikolaus
Oska
Sodl
Verifiziert
Schlager/Volksmusik
Die Draufgänger
Melissa Naschenweng
Natalie Holzner
Nockis
Sassy
Hard & Heavy
All Faces Down
Harakiri For The Sky
Leftovers
Vulvarine
Warkings
Electronic/Dance
Elektro Guzzi
Ely Oaks
Parov Stelar
Seba Kayan
Vicky
Hip Hop/Urban
Eli Preiss
Nenda
RAF Camora
Spilif
Von Seiten der Gemeinde
Jazz /World/Blues
5/8erl in Ehr‘n
Die Strottern & Jazzwerkstatt Wien
Ernst Molden
Marina & The Kats
Synesthetic 4
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