Gastpatienten-Streit

Vorschlag aus Wien sorgt in NÖ für Stirnrunzeln

Niederösterreich
09.01.2026 13:20

Bundesweit vier Gesundheitsregionen schlägt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) jetzt vor. ÖVP-Konter aus Niederösterreich: „Es gibt bereits im Strukturplan Gesundheit vier Gesundheitsregionen.“

„Bei der medizinischen Behandlung von Patienten darf der Meldezettel keine Rolle spielen. Unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat klargemacht, womit man rechnen muss, wenn unsere niederösterreichischen Landsleute benachteiligt werden. Die Klage für einen Patienten aus dem Bezirk Mistelbach zeigt deutlich, dass wir uns so etwas nicht gefallen lassen“, erklärt ÖVP-Klubobmann Kurt Hackl. Die Wiener Stadtregierung erklärte nun, dass man auf diese Klage „gelassen reagiert“.

Wirbel um abgesagten OP-Termin
Der Hintergrund für den aktuellen Rechtsstreit: Monatelang hat sich der Weinviertler auf einen fix vereinbarten Operationstermin in Wien vorbereitet, der dann aber kurzfristig abgesagt wurde. Hackl weiter: „Nur weil er Niederösterreicher ist. Ausländische Staatsbürger mit Wiener Hauptwohnsitz werden in Wiener Spitälern aber behandelt. Das ist verrückt.“

Der neue Vorschlag von Wiens Bürgermeister, Gesundheitsregionen einzuführen, sorgt indes für Stirnrunzeln. „Im österreichischen Strukturplan Gesundheit wird in vier Gesundheitsregionen gedacht. Auf dessen Basis setzt der regionale Strukturplan Gesundheit pro Bundesland auf. Der Vorschlag aus Wien macht nichts besser - er würde womöglich neue Grenzen ziehen und Bundesländer zerschneiden“, warnt Klubobmann Hackl.

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