Brandursache geklärt

Welle der Hilfsbereitschaft nach Feuer in Wohnhaus

Tirol
02.01.2026 18:00

Die Stadt Schwaz (Tirol) greift den Brandopfern finanziell unter die Arme. Bürgermeisterin Victoria Weber ortet eine Welle der Hilfsbereitschaft. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet. Die Ursache für das Großfeuer dürfte indessen geklärt sein. 

Neun Wohnungen wurden bei dem verheerenden Brand in der Silvesternacht unbewohnbar, 17 Bewohnerinnen und Bewohner – vom Kleinkind bis zu Großeltern – verloren binnen Minuten ihr Zuhause. Drei Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden, „es gibt bei ihnen keine größeren gesundheitlichen Probleme und sie können das Krankenhaus bald verlassen“, berichtet BM Victoria Weber (SPÖ) über den aktuellen Stand.

Angebote an Unterkünften
Die Bewohner seien mittlerweile bei Freunden und Bekannten untergekommen. Weber ortet eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Stadt: „Uns wurden etliche Unterkünfte und Wohnungen für die Brandopfer angeboten. Wir sind nun gerade dabei, Einzelheiten abzuklären“, sagt BM Weber. Die Stadt hat selbst das Vergaberecht für gemeinnützige Wohnungen, doch der Bestand an sofort verfügbarem Wohnraum sei sehr klein.

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Auch kleine Beiträge helfen und sind eine wertvolle Geste. Helfen wir zusammen und lassen wir die Menschen, denen das Feuer viel genommen hat, nicht alleine.

Victoria Weber (SP), Bürgermeisterin der Stadt Schwaz

Private Gegenstände Raub der Flammen
Fürs Erste hat die Stadt finanzielle Soforthilfe aus dem Sozialtopf für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. „Manche haben in der Brandnacht alles verloren. Sie konnten nur mit dem, was sie am Leib trugen, dem Feuer entkommen – So dermaßen schnell ist alles gegangen“, berichtet Weber.

Entsorgte Feuerwerksbatterie wohl als Auslöser
Zur Brandursache gibt es indessen neue Erkenntnisse. Wie die Ermittler festgestellt haben, soll eine Feuerwerksbatterie zum Brand geführt haben. Diese war offenbar in einem Müllbehälter entsorgt worden. Einem generellen Verbot von pyrotechnischen Gegenständen steht die Bürgermeisterin dennoch kritisch gegenüber: „Je mehr verboten wird, desto mehr wird im Internet bestellt und aus dem Ausland importiert“, sagt sie.

Sicherheits-LR Mair startete Umfrage
VP-Sicherheits-Landesrätin Astrid Mair setzt sich auf Bundesebene für ein Verkaufsverbot ein und startete parallel dazu noch vor Silvester eine Internet-Umfrage. Mit Stand gestern wurden 500 Teilnehmer gezählt, 85 Prozent unterstützten LR Mairs Forderungen, zehn Prozent sprachen sich dagegen aus.

Spendenkonto: IBAN AT05 2051 0000 0009 1975 
Verwendungszweck: Stadtgemeinde Schwaz – Hilfe für Betroffene von Großbrand

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