Feuerwehr-Großeinsatz

Drei Verletzte bei Brand in Tiroler Wohnanlage

Tirol
01.01.2026 08:26

Brenzliger Einsatz für unzählige Einsatzkräfte in der Nacht auf Donnerstag in Schwaz! In einem Mehrparteienhaus brach Feuer aus. Drei Personen wurden dabei verletzt. Ermittlungen zur Brandursache laufen. Leitstelle Tirol blickt auf eine ereignisreiche Nacht zurück.

Mitten in Schwaz brach gegen 1.20 Uhr in der Silvesternacht ein Feuer in einer Wohnanlage aus. Zahlreiche Feuerwehren rückten an, um den Brand zu bekämpfen. Die Einsatzkräfte mussten Wohnungstüren aufbrechen und Fenster einschlagen, um die Bewohner aus den Wohnungen zu evakuieren.

Durch das Feuer wurden drei Personen, eine 61-jährige, ein 70-jähriger und eine 81-jährige Einheimische verletzt und ins Krankenhaus Schwaz gebracht. Sie erlitten erhebliche Verletzungen.

Die restlichen 17 Bewohner des Hauses wurden vorerst in eine Sporthalle gebracht und dort betreut. Neun Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Auch zwei Polizisten wurden aufgrund von Atembeschwerden im Spital ambulant behandelt. 

(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)

„Warum das Feuer ausgebrochen ist, wissen wir nicht“, schildert Polizeipressesprecher Stefan Eder gegenüber der „Krone“. Entsprechende Ermittlungen laufen jedoch. Der Brand wurde von den Feuerwehren gelöscht. Im Einsatz standen 150 Feuerwehrleute sowie die Rettung und die Polizei.

Am Tag danach sind neun Wohnungen nicht mehr bewohnbar.
Am Tag danach sind neun Wohnungen nicht mehr bewohnbar.(Bild: ZOOM Tirol)

Leitstelle Tirol verzeichnete mehr Einsätze als im Jahr zuvor
Dass es in der Silvester für die Blaulichtorganisationen mehr zu tun gibt, ist nichts Neues. Die Leitstelle Tirol zog auch heuer wieder Bilanz. Insgesamt gingen über 500 Einsatzmeldungen ein – das sind um knapp 150 mehr als noch im Vorjahr. 170 mal betraf es die Feuerwehr (gut 100 Einsätze mehr). Die Bergrettung musste elf Mal ausrücken, die Gesundheitsberatung wurde 37 Mal kontaktiert.

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Die Silvesternacht war geprägt von Brandeinsätzen, Alkoholintoxikationen, Verletzungen durch Feuerwerkskörper oder Raufhandel sowie einen Sucheinsatz.

Leitstelle Tirol

Rettung am öftesten im Einsatz
Die meisten Einsätze hatte wie gewohnt der Rettungsdienst zu verzeichnen. Mit 298 liegt man damit nur unwesentlich über dem Ergebnis des Vorjahres (289). „Die Silvesternacht war geprägt von Brandeinsätzen, Alkoholintoxikationen, Verletzungen durch Feuerwerkskörper oder Raufhandel sowie einen Sucheinsatz. Im Dienst der Leitstelle Tirol standen 12 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen„, so die Leitstelle.

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