Bilder-Rückgabe
Gurlitt einigt sich mit deutscher Regierung
Ausland
07.04.2014 15:30
Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat sich Monate nach Bekanntwerden des spektakulären Münchner Bilderfundes mit der deutschen Bundesregierung geeinigt und einen Vertrag über den weiteren Umgang mit seinen Kunstwerken geschlossen. Darin erklärt er sich dazu bereit, alle unter Raubkunstverdacht stehenden Bilder freiwillig auf ihre Herkunft untersuchen zu lassen und zurückzugeben, falls sich dieser Verdacht bestätigen sollte.
"Er verpflichtet sich zur freiwilligen Rückgabe der in Frage kommenden Raubkunstbilder", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters dem 3sat-Magazin "Kulturzeit". "Wir sind sehr froh, dass wir mit Herrn Gurlitt und seinen Anwälten einen Vertrag abschließen konnten, unabhängig vom laufenden Strafverfahren."
Laut der Einigung soll der 81-Jährige seine zu überprüfenden Bilder spätestens innerhalb eines Jahres wieder zurückbekommen. Die beschlagnahmten Werke, die unter Raubkunstverdacht stehen, bleiben so lange in gesichertem Gewahrsam und außerdem in der Online-Plattform Lostart.
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