Mask Architects aus Sardinien ist bislang vor allem durch spektakuläre Architekturvisionen aufgefallen. Nun wagt sich das Studio auch in den Motorradbau und präsentiert mit „Solaris” die Idee eines sich selbst ladenden E-Bikes, das über eine im Heck integrierte Photovoltaikanlage verfügt.
Die virtuelle Studie setzt auf eine extrem leichte, offen gestaltete Konstruktion. Rahmen und Fahrwerkskomponenten bestehen aus gefrästen Aluminium- und Carbonteilen. Anstelle von Tank und Verbrennungsmotor bilden E-Motor und Batterie ein zusammenhängendes Modul.
Die Kraft des Mittelmotors gelangt per Riemenantrieb zum Hinterrad. Auch wenn die Umsetzung spielerisch wirkt, bleibt das Konzept in Teilen durchaus realitätsnah. Gebaut wurde es allerdings noch nicht – Solaris existiert allein in der digitalen Welt.
Besonders ungewöhnlich ist das Energiesystem: Im Heck verbirgt sich eine multifunktionale Solaranlage, die sich im Parkmodus ausfahren lässt. Gelenkarmartige Teleskopstreben tragen mehrere fächerartig angeordnete, tortenstückförmige Paneele, die gemeinsam rund zwei Drittel einer Kreisfläche bilden. So soll sich die Batterie unabhängig von einer externen Stromquelle nachladen lassen.
Konkrete technische Daten zum E-Bike haben die Designer bislang nicht geliefert. Stattdessen begleiten große Worte den Entwurf: Solaris soll die Wirtschaftlichkeit der Mobilität neu definieren und den Weg in eine Zukunft weisen, in der Energie allen gehört.
Der Weg dorthin dürfte allerdings weiter sein als die mögliche Fahrtstrecke dieses Konzepts.
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