US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein mögliches Eingreifen der Vereinigten Staaten in Aussicht gestellt, sollten die iranischen Behörden gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorgehen. „Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit“, schrieb Trump am Freitag auf seinem Onlinedienst Truth Social und unterstrich damit seine Entschlossenheit.
Die Proteste im Iran hatten am vergangenen Sonntag begonnen, als Besitzer kleiner Geschäfte gegen die hohe Inflation und den dramatischen Wertverfall der Währung demonstrierten.
Laut iranischen Medien und Menschenrechtsgruppen sind bei den seitdem landesweit andauernden Unruhen bereits mehrere Menschen getötet worden.
Bevölkerung in Teheran stark belastet
Die iranische Regierung reagierte auf die Unruhen mit dem Vorschlag eines Dialogs mit Vertretern von Gewerkschaften und Händlern. Die wirtschaftliche Lage des Landes ist angespannt: Westliche Sanktionen, eine Inflationsrate von über 40 Prozent sowie die Folgen von Luftangriffen Israels und der USA im Juni des Vorjahres belasten die Bevölkerung und die politische Führung in Teheran stark.
Analysten sehen in Trumps Warnung eine klare Botschaft an die iranische Regierung, zugleich aber auch einen Versuch, die internationale Aufmerksamkeit auf die innenpolitische Krise im Iran zu lenken. Die Situation bleibt angespannt, während die Proteste im ganzen Land weitergehen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.