Die Zahl der Menschen ohne Arbeit hat sich in Österreich zum Jahresende erneut erhöht. Ende Dezember 2025 waren 434.572 Personen arbeitslos oder in Schulungen beim Arbeitsmarktservice (AMS) – das entspricht einem Anstieg von 2,0 Prozent oder 8560 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 8,4 Prozent, wie das Arbeits- und Sozialministerium am Freitag mitteilte.
Trotz des Anstiegs habe sich die Entwicklung leicht verlangsamt, betonte das Ministerium. Die Zahl der Beschäftigten sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen – geschätzt um 4000 Personen. Arbeits- und Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) äußerte sich zuversichtlich: „Die Beschäftigung wird wieder stärker wachsen und die Arbeitslosigkeit soll im zweiten Halbjahr etwas sinken.“
Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) prognostiziert demnach einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen um rund 4000 Personen im Jahresverlauf. Die unselbstständige Aktivbeschäftigung könnte um etwa 27.000 zunehmen.
Frauen deutlich stärker betroffen
Frauen sind dabei deutlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen: Ihre Zahl stieg im Dezember um 6,6 Prozent, während sie bei Männern nur um 0,5 Prozent zunahm. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Langzeitarbeitslosen – jene, die seit mindestens einem Jahr beim AMS vorgemerkt sind.
Ihre Zahl kletterte um 12,8 Prozent auf 102.491 Personen. Gleichzeitig sanken die beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren offenen Stellen um 16,2 Prozent auf 67.647.
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