Nach Chile-Erdstoß

Sechs Tage altes Baby stirbt an Folgen des Bebens

Ausland
05.04.2014 08:11
Ein nur sechs Tage altes Baby ist das siebente Opfer des Erdbebens vom Dienstag im Norden Chiles. Das Kind starb am Freitag an Herzversagen, nachdem es mit seiner Mutter mehrere Nächte im Freien verbracht hatte, wie das Nachrichtenportal Emol berichtete.

Die Wohnung der Frau in Alto Hospicio, bei Iquique, war bei dem Beben der Stärke 8,2 schwer beschädigt worden. Deshalb musste die junge Familie im Freien ausharren – das dürfte dem Neugeborenen schwer zugesetzt haben und führte schließlich zum Tod.

Am Freitag war noch in mehreren Ortschaften die Wasserzufuhr unterbrochen. Heereseinheiten verteilten Trinkwasser. In Iquique wurde ein Plünderer festgenommen, wie der Rundfunksender Cooperativa berichtete. Auch ein Busfahrer sei in Gewahrsam genommen worden, da er die Preise einer Fahrt von 3.000 auf 20.000 Pesos (4 bzw. 26 Euro) erhöht hatte. Er habe damit die Gesetze gegen Spekulation in Katastrophengebieten verletzt.

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