Diesen Namen muss man sich merken: Thomas Marchl sorgt im Rahmen des IBU Junior Cups weiter für Furore. Der Salzburger Biathlet verbuchte wenige Tage nach seinem Premierensieg den nächsten Stockerlplatz. Mit der „Krone“ hat er über seine großen Ziele in den kommenden Jahren gesprochen.
Salzburgs Biathlon-Toptalent Thomas Marchl zeigt auch in dieser Woche exzellente Form. Beim IBU Junior Cup, der Champions League der Nachwuchshoffnungen, gelang ihm wenige Tage nach seinem Premierensieg der nächste Stockerlplatz.
Der 20-jährige Kuchler, der vor wenigen Tagen einen Sprint in Goms (Schweiz) für sich entscheiden konnte, landete diesmal im Einzel von Martell (Italien) auf dem zweiten Platz. Marchl leistete sich zwei Fehler, sodass ihm am Ende 13,8 Sekunden auf den Franzosen Camille Grataloup-Manissolle fehlten, der ebenfalls 18 von 20 Scheiben traf. Dritter wurde dessen Landsmann Judicael Perrillat Bottonet.
Ein Schritt zurück, zwei Schritte nach vorne
Mit dem Tiroler Mathias Prosser auf Position sechs schaffte ein weiterer Rohdiamant aus dem rot-weiß-roten Lager den Sprung ins absolute Spitzenfeld.
„Ich habe mich zuletzt entschieden, einen Schritt zurückzugehen“, erklärte Marchl, der zu Saisonbeginn bereits im IBU Cup am Start war, der „Krone“. „Da habe ich mir gedacht, dass ich in die Top 6 laufen kann.“ Dieses Ziel hat er übererfüllt. Der Schritt zurück bedeutete sportlich sogar zwei nach vorne. „Es macht so natürlich mehr Spaß“, grinst Marchl. „Ich hatte zwar beim Einlaufen noch schwere Haxn, weil es doch schon die dritte Wettkampfwoche in Folge ist. Auf der ersten Runde habe ich aber gemerkt, dass da was geht.“
Besonders positiv ist, dass nicht nur er aufzeigt, sondern die ganze Mannschaft sich stark präsentiert. „Da geht echt was weiter. Auch beim Material sind wir richtig gut dabei“, betonte er.
Mittelfristig hat der Tennengauer den Weltcup sowie Großereignisse im Visier. „Es ist ein hochgegriffenes Ziel, aber ich wäre gerne bei der Heim-WM 2028 in Hochfilzen dabei“, stellte er klar.
Marchl: „Die Stimmung war damals brutal“
2017, bei den letzten Titelkämpfen im Pillerseetal, verfolgte er die Wettkämpfe noch als Fans und war auch vor Ort. „Die Stimmung war damals brutal“, würde er dieses Gefühl auch gerne als Athlet erleben.
Zunächst gilt es aber, sich bei den Junioren weiterhin einen Namen zu machen. Die nächste Chance hat er bereits am Samstag, wenn ein Sprint in Martell auf dem Programm steht. Tags darauf folgt zum Abschluss noch die Staffel.
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