Das richtige Essen für den Weihnachtsabend zu finden, ist beinahe genauso schwer wie die passenden Geschenke. Die „Krone“ hat deshalb Koch-Shootingstar (fast 160.000 Follower auf Instagram) Dominik Süss gebeten, drei Menüs – günstig, mittelklassig und gehoben – für unsere Leser zu zaubern.
„Das Wichtigste ist, sich bewusst Zeit zu lassen, in dieser hektischen Zeit vor und um Weihnachten“, sagt der junge Koch (26), der sein Handwerk im elterlichen Betrieb in Oberkappl gelernt hat. Wer Gäste verköstigt, der könne das Fest überhaupt in die Küche verlegen und gemeinsam kochen. Ebenso wichtig sei es, sich schon im Vorfeld Gedanken über den Ablauf und die Zutaten zu machen.
Regionale Produkte
„Idealerweise nimmt man natürlich regionale Produkte, wie ich es bei meinen Rezepten gemacht habe“, sagt Süss. Auch könne man schon vorkochen. Sogar beim günstigen Gericht, den traditionellen Bratwürsteln, ließe sich Arbeit im Vorfeld erledigen. „Erdäpfel und Krautsalat kann man schon am Vortag zubereiten“, so Süss.
Geschmorte Rindsbackerl
Bei den geschmorten Rindsbackerln kann man sogar das ganze Gericht schon am Vortag herrichten. „Das Fleisch muss man stundenlang schmoren. Grundsätzlich gilt: Lieber zu lange als zu kurz drinnen lassen, damit es zart und weich wird“, rät Süss. Der Lohn der Arbeit: Am Weihnachtstag hat man mehr Zeit für seine Familie und etwaige Gäste, denn das Mahl muss nur noch warm und finalisiert werden.
Ente
Bei der Ente, dem anspruchsvollsten der drei vorgeschlagenen Rezept, setzt Süss auf saisonales Gemüse wie Sellerie. „Das Püree kann man mit Trüffel-Öl verfeinern“, empfiehlt der Koch. Bei den Zwiebeln sei Geduld gefragt. „Die lassen wir langsam anschwitzen und nicht braun werden. Vorsicht ist beim Umdrehen geboten.“
Bei der Familie Süss gibt es zu Weihnachten übrigens traditionell Bratwürstel: „Wir kochen das ganze Jahr, da darf es dann etwas Einfacheres sein.“
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