Der südkoreanische Elektronikriese Samsung baut sein Sortiment an faltbaren Smartphones aus – mit einem doppelt faltbaren Gerät, das vom Handy zum 10-Zoll-Tablet wird. Das Galaxy Z Trifold soll bereits am 12. Dezember in Südkorea, China und den USA auf den Markt kommen.
Der Termin für den Europastart ist noch nicht bekannt, auch den Euro-Preis hat Samsung noch nicht verraten. Orientiert man sich am südkoreanischen Preis, dürfte dieser aber deutlich jenseits der 2000 Euro liegen. Die große Besonderheit des Galaxy Z Trifold ist, dass es doppelt aufgefaltet werden kann. Aus einem 6,5-Zoll-Handy (2520 x 1080 Pixel) wird dank eines flexiblen OLED-Displays ein 10-Zoll-Tablet mit 2160 mal 1584 Pixeln Auflösung.
Ein doppelt faltbares Smartphone hatte zuvor auch bereits der chinesische Huawei-Konzern gezeigt, im Gegensatz zu dessen Modell liegen die aufklappbaren Display-Segmente hier aber innen und sind besser geschützt – für die Nutzung als Smartphone gibt es das separate Außendisplay.
Die drei Smartphone-Segmente sind je rund vier Millimeter dick, in Summe ist das Gerät im zusammengefalteten Zustand laut Samsung 12,9 Millimeter dick - das Kameramodul dürfte in dieser Rechnung noch nicht enthalten sein.
Oberklasse-Ausstattung, 5600-mAh-Akku
Die übrige Ausstattung ist auf Oberklasseniveau: Es gibt eine 200-Megapixel-Hauptkamera, 12-Megapixel-Weitwinkel- und 10-Megapixel-Zoomkamera. Zusätzlich gibt es außen und innen eine 10-Megapixel-Selfiekamera. Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 8 Elite zum Einsatz.
Das Galaxy Z Trifold ist nach IP48-Spezifizierung wasserfest. Der Akku ist mit 5600 Milliamperstunden, verteilt auf die drei Gerätesegmente, mit anderen Oberklasse-Smartphones vergleichbar. Es bleibt aber abzuwarten, wie viel Laufzeit im Tablet-Modus erzielbar ist.
Beim Betriebssystem setzt Samsung auf Android 16 samt umfassendem Update-Gelübde. Um den Tablet-Modus sinnvoll nutzen zu können, hat Samsung einige Anpassungen vorgenommen und bietet unter anderem seinen Desktop-Modus DeX, bisher vor allem für die Verwendung externer Displays und Eingabegeräte mit dem Handy gedacht, laut Golem.de nun auch direkt auf dem flexiblen Display des Gerätes an.
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