Die Talfahrt bei den Kryptowährungen hält an: Erstmals seit November 2024 ist der Bitcoin am Donnerstag unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar (59.222 Euro) gefallen. Die Cyber-Devise gab in der Spitze 3,8 Prozent auf 69.858 Dollar nach.
Der Bitcoin ist in dieser Woche bereits um mehr als acht Prozent gefallen und hat damit seine Verluste in diesem Jahr auf gut 20 Prozent erhöht. Seit Monaten sei bereits ein schleichender Abbau von Bewertung und Risikoappetit zu sehen, sagte Timo Emden von Emden Research. Aus der Kurskorrektur könnte sich nun eine handfeste Vertrauenskrise entwickeln.
Den jüngsten Einbruch bei den Kryptowährungen führen Analysten auf die Ernennung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed zurück. Es wird erwartet, dass er die Bilanz der Fed verkleinern möchte.
Risikoreiche Assets wie Kryptowährungen werden generell als Nutznießer einer großen Bilanz angesehen, da sie zu Kursgewinnen tendieren, wenn die Fed die Geldmärkte mit Liquidität versorgt. „Der Markt fürchtet einen Falken mit ihm“, sagte Manuel Villegas Franceschi von Julius Bär. „Eine kleinere Bilanz wird Kryptowährungen keinen Rückenwind geben.“
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