Kraftwerk zerstört

Kiew: 1100 Wohnblocks im Winter nicht mehr heizbar

Ausland
05.02.2026 20:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mehr als 1100 Wohnblocks in Kiew können wegen der russischen Zerstörung eines Heizkraftwerks in diesem Winter absehbar nicht mehr beheizt werden. Das teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, mit. 

Die Verwaltung der Drei-Millionen-Stadt veröffentlichte eine Liste mit 1126 betroffenen Gebäuden, die alle in den Stadtteilen Darnyzja und Dniprowskyj auf dem östlichen Ufer des Dnipro liegen. 

„Reparatur wird mindestens zwei Monate dauern“
Das Heizkraftwerk für diese Stadtteile sei bei einem russischen Luftangriff am Dienstag so beschädigt worden, dass die Reparatur mindestens zwei Monate dauern werde, schrieb Klitschko auf seinem Telegram-Kanal.

In den betroffenen Wohnblocks sei das Wasser abgelassen worden, um ein Einfrieren der Leitungen zu verhindern. In Kiew herrschen aktuell durchwegs Minusgrade vor.

Aufwärmpunkte errichtet
Weil die Häuser nicht beheizt werden könnten, sollten sie wenigstens möglichst gut mit Strom versorgt werden, teilte der Bürgermeister mit. Außerdem würden in diesen Stadtteilen neun zusätzliche Schulen mit mobilen Heizkesseln beheizt, damit die Menschen sich dort Tag und Nacht aufwärmen können. Zudem richte die Stadt weitere 64 kleine Aufwärmpunkte ein.

Ukrainische Rettungskräfte bauen Zelte an einer Heizstation in Kiew auf.
Ukrainische Rettungskräfte bauen Zelte an einer Heizstation in Kiew auf.(Bild: EPA/MAXYM MARUSENKO)

Schwere russische Luftangriffe seit Anfang Jänner 
In der ukrainischen Hauptstadt müssen die Menschen schon seit schweren Luftangriffen Anfang Jänner fast ohne Strom, Heizung und Wasser ausharren. Dabei herrscht strenger Frost. Die ukrainische Führung wirft Russland vor, die Menschen mit Kälte und Dunkelheit zu terrorisieren. Die Ukraine hält seit fast vier Jahren einer groß angelegten russischen Invasion stand.

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