Stadtsenat beschließt

Jetzt fix: Klagenfut bekommt eine neue Kläranlage

Kärnten
25.11.2025 22:00

Keine Gegenstimme beim Stadtsenat. Für den Umbau der 85 Millionen Euro teuren Kläranlage am Südring wird der Stadt-Fonds aufgelöst. Konsequenzen auch nach den SOS-Kinderdorf-Vorwürfen.

Beim Stadtsenat wurde am Dienstag der Startschuss für ein Jahrhundertprojekt gesetzt – der Neubau der in die Jahre gekommenen Kläranlage am Südring wird tatsächlich umgesetzt (wir haben berichtet). „Es gab keine Gegenstimme“, ist FP-Entsorgungsreferentin Sandra Wassermann stolz. Der Gesamtausbau kostet 85 Millionen Euro, das sind sogar neun Millionen mehr als das Hallenbad kosten wird.

Der Fonds der Stadt, der extra für Kanalarbeiten installiert wurde, wird aus diesem Grund aufgelöst. 39 Millionen Euro sind für die Kläranlage zweckgebunden. Abwässer von über 200.000 Bürgern aus Klagenfurt und den Umlandgemeinden langen täglich in der städtischen Kläranlage ein. Sie bildet damit eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen der Kärntner Landeshauptstadt.


Stadt Klagenfurt setzt vier Großprojekte um
„2026 ist der Spatenstich, 2031 soll die neue Kläranlage aufsperren“, so Wassermann. Die bestehende wurde schon 1967 errichtet, gehört seit Jahren saniert. „Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb.“ Die Kläranlage wird weiterhin 365 Tage für jeweils 24 Stunden offen haben. „Platz für neue Anlagen ist am Areal da. Zusätzlich wurde von der Stadt ein Grundstück angekauft, das nun ebenso verwendet wird“, informiert Wassermann.

Auch Stadtchef Christian Scheider ist froh, dass das Projekt jetzt durchgezogen wird. „In den schwierigen Zeiten seit Corona hat die Stadt schon vier teure Vorhaben umgesetzt, obwohl überall gespart werden muss.“ „Der Umbau der Eishalle ist fertig. Hallenbad, Kläranlage und Konferenzzentrum werden noch umgesetzt. Die Finanzierung ist bei allen Projekten geklärt“, so der Bürgermeister.

Umbenennung nach Kinderdorf-Vorwürfen
Beim Stadtsenat wurde auch über Personalwünsche der Abteilungen diskutiert. Und viele Parteien wollen nun aufstocken. Außerdem: Nach Vorwürfen gegen den Gründer von SOS-Kinderdorf wird die nach ihm benannte Hermann-Gmeiner-Straße umbenannt – nach Architekt Rudolf Wurzer.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt