Für „strittige Punkte“

Trump schickt Chaosstifter nach Moskau zu Putin

Außenpolitik
25.11.2025 21:20
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Präsident Donald Trump hat seinen Sondergesandten Steve Witkoff zu Beratungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau geschickt. Dieser hatte zuvor maßgeblich an einem 28-Punkte-Plan für die Ukraine mitgearbeitet, der für diplomatisches Chaos sorgte.

Er habe Witkoff gebeten, nach Moskau zu reisen, um mit Putin „einige strittige Punkte“ zu besprechen, die den Abschluss eines Ukraine-Abkommens verhinderten, erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Parallel dazu verhandle US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll mit den Ukrainern, fügte Trump hinzu. Er hoffe, Putin und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen, „aber nur, wenn ein Abkommen zur Beendigung dieses Krieges erzielt worden ist oder die Schlussphase“ der Verhandlungen erreicht sei, ergänzte er.

„Heikle Punkte“ bleiben
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte zuvor im Onlinedienst X mitgeteilt, in den Gesprächen mit der Ukraine und Russland seien noch einige „heikle, aber nicht unüberwindbare“ Punkte des US-Plans zu klären.

Delegationen der USA, der Ukraine und mehrerer europäischer Länder hatten am Sonntag in Genf Gespräche über den von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine geführt.

Dieser kam in seiner ursprünglichen Fassung Moskau in zentralen Forderungen weit entgegen. Witkoff soll russische Verhandlungspunkte ohne Nachbesserungen übernommen haben. Nach europäischen Angaben wurden bei den Gesprächen in Genf Änderungen erreicht.

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