Umfrage und Studie

Aufholbedarf beim Digitalen in Tiroler Betrieben

Tirol
17.11.2025 15:00

Nur 5,2 Prozent der Tiroler Unternehmen weisen eine sehr hohe Digitalisierungsintensität auf. Die Standortagentur präsentiert eine Studie dazu und rührt die Werbetrommel für entsprechende Angebote.

Mit hohen Kosten, zum Teil komplexen Technologien und einer Abhängigkeit von ausländischen Anbietern sehen sich Tirols Betriebe konfrontiert, wenn es um die Digitalisierung geht. Gleichzeitig eröffnen digitale Lösungen auch große Chancen im Wettbewerb. Auf Initiative der Standortagentur wurde nun eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie es um die digitale Realität der Unternehmen bestellt ist. Mit 67 Firmen wurde hierfür unter anderem eine Online-Umfrage durchgeführt.

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Als Innovationsagentur des Landes antworten wir darauf mit konkreter Umsetzung. Über digital.tirol, den datahub.tirol und den Cluster Informationstechnologien Tirol stärken wir Kompetenzen, vernetzen Unternehmen und Forschung und bringen souveräne Lösungen ,Made in Tirol’ in die Anwendung.

Standortagentur-Geschäftsführer Marcus Hofer

Kontrolle über die IT-Infrastruktur größter Mehrwert
Das Ergebnis: Bereits umgesetzt werden vor allem Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen (74%), der Einsatz lokaler Software (53%) sowie gezielte Schulungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (44%). Weiters zeigte sich, dass die Betriebe den größten Mehrwert im Schutz sensibler Daten sowie in der Kontrolle über die IT-Infrastruktur sehen (jeweils 71%), gefolgt von der Reduzierung von Cyberrisiken (58%).

Die Ergebnisse der Studie „Digitale Souveränität“ sind auch online abrufbar über die Homepage ...
Die Ergebnisse der Studie „Digitale Souveränität“ sind auch online abrufbar über die Homepage der Tiroler Standortagentur.(Bild: Standortagentur)

Digitale Souveränität zentrales Thema in Europa
Für die Standortagentur alarmierend ist, dass laut der Statistik Austria nur 5,2% der Tiroler Unternehmen eine sehr hohe Digitalisierungsintensität aufweisen. Cybersicherheit und digitale Souveränität seien jedoch zentrale Standortthemen in Europa. „Als Innovationsagentur des Landes antworten wir darauf mit konkreter Umsetzung. Über digital.tirol, den datahub.tirol und den Cluster Informationstechnologien Tirol stärken wir Kompetenzen, vernetzen Unternehmen und Forschung und bringen souveräne Lösungen ,Made in Tirol’ in die Anwendung“, sagt Standortagentur-Geschäftsführer Marcus Hofer.

Laut LH Anton Mattle wolle man Rahmenbedingungen schaffen, „damit sich Tirols Betriebe auf europäische Lösungen verlassen können“.

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