Nach NSA-Skandal:

Brüssel gegen US-Vormacht bei Internetverwaltung

Web
12.02.2014 14:00
Nach den jüngsten Spähskandalen will die EU-Kommission die US-Vormachtstellung bei der Verwaltung des Internets aufweichen. Diese müsse "auf Grundfreiheiten und Menschenrechten fußen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes am Mittwoch in Brüssel. Sie forderte ein Modell mit dem Zusammenspiel verschiedener Interessen.

Derzeit spielen die Vereinigten Staaten eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Internets. So arbeitet etwa die nicht-kommerzielle Organisation ICANN mit dem US-Handelsministerium zusammen. ICANN ist unter anderem für die Vergabe der übergeordneten Webadressen zuständig, also der Endungen wie .at oder .com.

Ein Vorstoß Russlands und Chinas für stärkeren staatlichen Einfluss auf die Internetverwaltung war 2012 gescheitert. Die vom Ex-Geheimdienstler Edward Snowden enthüllte ausufernde Überwachungspraxis der angelsächsischen Geheimdienste hat die Diskussion um die Macht der USA im Netz in den vergangenen Monaten jedoch wieder entfacht.

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