Seit Jänner abgetaucht

Sorge um Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit

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Von krone.at

Während Norwegen gebannt auf den Prozess gegen ihren ältesten Sohn blickt, wächst im Königreich die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon ist seit Ende Jänner nicht mehr öffentlich aufgetreten. Jetzt bestätigt der Palast: Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert.

Seit Wochen rätseln Royal-Beobachter über das Verschwinden der norwegischen Kronprinzessin aus der Öffentlichkeit. Offizielle Termine? Fehlanzeige. Auftritte? Keine.

Gerüchte schossen schnell ins Kraut. Viele vermuteten, der belastende Prozess rund um ihren ältesten Sohn Marius sowie neue Veröffentlichungen rund um den Epstein-Skandal könnten hinter ihrem Rückzug stecken. Doch laut Palast liegt der Grund woanders – und der ist ernst.

Es gab keine Auftritte der Kronprinzessin seit Jänner. Neben dem Skandal um ihre ...
Es gab keine Auftritte der Kronprinzessin seit Jänner. Neben dem Skandal um ihre Epstein-Verbindung und die Gerichtsverhandlung ihres Sohnes, kämpft die Prinzessin vor allem um ihre Gesundheit.(Bild: AFP/LISE ASERUD)

Palast bestätigt gesundheitliche Probleme
Diese Woche erklärte der norwegische Hof gegenüber dem TV-Sender TV 2, dass sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin verschlechtert habe, wie bereits auch im Dezember erklärt wurde.

Mette-Marit benötige derzeit zusätzliche medizinische Betreuung. Deshalb werde ihr Terminplan angepasst, damit sie mehr Zeit für Ruhe und Erholung bekomme. Öffentliche Verpflichtungen sollen vorerst stark reduziert bleiben.

Chronische Lungenkrankheit belastet die Kronprinzessin
Bereits 2018 machte Mette-Marit ihre Diagnose öffentlich: Sie leidet an Lungenfibrose, einer chronischen Erkrankung, bei der das Lungengewebe zunehmend vernarbt.

Die Folge: Die Lunge verliert an Elastizität und kann Sauerstoff schlechter aufnehmen. Betroffene leiden häufig unter Atemnot, starker Müdigkeit oder Appetitlosigkeit.

Heilen lässt sich die Krankheit bislang nicht. Therapien können lediglich versuchen, das Fortschreiten zu verlangsamen.

Vorbereitung auf mögliche Lungentransplantation
Laut Hof werden derzeit Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation getroffen. Das deutet darauf hin, dass sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin weiter verschlechtert haben könnte.

Zugleich wird von der 52-Jährigen gefordert, dass sie sich nicht nur schriftlich, wie bisher, zu den Epstein-Files äußert. Aus diesen ging hervor, dass die Ehefrau von Kronprinz Haakon Zeit in der Villa von Epstein in Florida verbracht und recht vertraute E-Mails mit dem Sexualstraftäter ausgetauscht hat. 

Für das norwegische Königshaus ist dies eine ungewisse Zeit, in der der öffentliche Druck immer stärker wächst, während die Prinzessin um ihre Gesundheit kämpft. 

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