Aston Martin ist mit einem echten Desaster in die neue Formel-1-Saison gegangen. Technische Probleme rund um Batterie und Motor bremsen den Rennstall massiv aus und schnelle Besserung ist offenbar nicht in Sicht.
Beim ersten Rennen des Jahres mussten sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll ihre Boliden vorzeitig abstellen. Grund dafür sind massive Probleme mit der Antriebseinheit. Wie Motorenpartner Honda nun bestätigte, könnten Gegenmaßnahmen frühestens beim Grand Prix von Japan (27. bis 29. März) greifen. Für das kommende Rennen in China bedeutet das: Aston Martin droht erneut ein schwieriges Wochenende.
Honda peilt Lösung bis Suzuka an
Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation, gab zumindest einen groben Zeitplan bekannt. Ziel sei es, die Probleme bis zum Heimrennen in Suzuka in den Griff zu bekommen. „Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch nicht entschieden, wie wir vorgehen werden, aber zunächst wollen wir vor Suzuka gründliche Maßnahmen gegen die Vibrationen ergreifen und einen Punkt erreichen, an dem wir die Antriebseinheit ohne Probleme einsetzen können“, erklärte Watanabe gegenüber „Autosport Japan“.
Dabei setzt Honda auch auf eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Team in Silverstone: „Sakura wird natürlich sein Bestes geben, um dies zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, unsere Zusammenarbeit mit Silverstone weiter zu vertiefen.“
Vibrationen beschädigen Batterie
Die Ursache des Problems liegt offenbar in starken Vibrationen des Honda-Motors. Diese beschädigen die Batterie und können sogar körperliche Beschwerden bei den Fahrern auslösen. Aus Sicherheitsgründen entschied sich das Team daher, beide Autos vorzeitig aus dem Rennen zu nehmen.
Fernando Alonso stellte seinen AMR26 bereits nach 14 Runden ab, Teamkollege Lance Stroll schaffte immerhin 38 Umläufe. Für den von Milliardär Lawrence Stroll massiv aufgerüsteten Rennstall ist das ein herber Rückschlag – ebenso für Motorenpartner Honda und Design-Guru Adrian Newey.
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