Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, wird beinahe jeden Tag zum Ziel russischer Luftangriffe. Zuletzt sind dabei innerhalb von nur einer Woche elf Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Kinder.
In der Nacht auf Mittwoch schickte Russland wieder Drohnen in Richtung der Ukraine. Die ukrainische Luftwaffe berichtet von mehr als 100 Drohnen, von denen man 90 vom Himmel holen konnte.
Ziviles Unternehmen getroffen
Eine russische Drohne schlug in einem zivilen Unternehmen in Charkiw ein. Mindestens zwei Menschen wurden dabei getötet und sechs weitere verletzt, teilte Bürgermeister Ihor Techerow mit. Ihr Zustand sei ernst, schrieb er auf Telegram. Bereits in den Tagen zuvor gab es mehrere russische Drohnenangriffe, bei denen vier Menschen in der ostukrainischen Großstadt sowie drei in einem Vorort verletzt wurden.
Tote und verletzte Kinder
Der bisher verheerendste russische Luftangriff auf Charkiw in diesem Jahr erfolgte in der Nacht auf Samstag. Eine Rakete traf ein fünfstöckiges Wohnhaus. Neun Menschen wurden von den Rettungskräften tot aus den Trümmern geborgen, darunter auch ein Bub und ein 13 Jahre altes Mädchen. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, auch unter ihnen Kinder.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.