Mordermittlungen

D: Abgetrennter Arm als Spur zu “Hells Angels”?

Ausland
12.02.2014 12:14
Die Duisburger Polizei hat am Mittwoch den Fund eines abgetrennten Arms am Rheinufer bestätigt. Womöglich gehörte das Körperteil einem seit Jänner verschwundenen Mitglied der "Hells Angels" - auf diese Spur brachte die Ermittler laut Medienberichten eine verdächtige Tätowierung.

Ein Angler hatte den grausigen Fund bereits am 4. Februar gemacht und die Polizei alarmiert, bestätigten die Behörden der Stadt entsprechende Medienberichte am Mittwoch. Mit Booten und Hunden sei der Bereich nach einer Leiche oder weiteren Körperteilen abgesucht worden - jedoch ohne Ergebnis.

Eine Mordkommission sei eingesetzt worden. Weitere Angaben zu den laufenden Ermittlungen wollten Polizei und Staatsanwaltschaft vorerst nicht machen. "Spiegel Online" und die "Bild"-Zeitung berichteten unterdessen übereinstimmend, dass der Arm wohl mit einem scharfen Gegenstand vom Rumpf getrennt worden sei - etwa einem Messer.

Streit im Rocker-Milieu als Motiv?
Nach Informationen der beiden Medien soll hinter dem Fund ein Streit im Rocker-Milieu stecken. Der Arm gehöre demnach einem seit Jänner vermissten und per Haftbefehl gesuchten Mitglied der "Hells Angels". So wollen die Ermittler auf dem Körperteil den Schriftzug "AFFA" (Angels Forever, Forever Angels) erkannt haben, der bei den Rockern gebräuchlich ist. Mitglieder schwören der Rocker-Gruppe damit ewige Treue.

Erst vor Kurzem war in Deutschland über die internen Auseinandersetzungen innerhalb der "Hells Angels" berichtet worden: Zwischen den "jungen Wilden" und den "Altvorderen" tobe seit Monaten ein erbitterter Kampf um die Macht, in dessen Verlauf bereits geschossen und geprügelt wurde, hieß es beim "Spiegel".

Ende Februar wollen die Anführer der Gang bei ihrem Europatreffen in Luxemburg eigentlich die Streitigkeiten untereinander beilegen, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter. Ein totes Mitglied könnte den Friedensprozess allerdings stark gefährden.

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