04.02.2014 15:47 |

Schwere Schäden

Hilfe für Erdbeben-Insel Kefalonia in Griechenland

Nach einer Serie von starken Erdbeben hat die griechische Regierung Zelte und schweres Gerät auf die Touristeninsel Kefalonia gebracht. Damit soll den vielen Obdachlosen geholfen und die Infrastruktur wiederhergestellt werden. Zudem plane der Staat denjenigen günstige Kredite zu gewähren, die ihre Unterkunft verloren haben, wie Infrastrukturminister Michalis Chrysochoides am Dienstag mitteilte.

Die Insel wird seit dem 26. Jänner immer wieder von Beben erschüttert. Die meisten Schäden wurden in der zweitgrößten Stadt Lixouri festgestellt. Nach offiziellen Angaben müssen mindestens 600 Häuser wegen irreparabler Schäden abgerissen werden.

Die beiden schwersten Beben hatten eine Stärke von 5,9 und 5,7. Es gab mehr als 300 Nachbeben. Seismologen konnten nicht sagen, wie lange die Erdbebenserie noch dauert.

Kefalonia und die nahegelegene Insel Zakynthos wurden 1953 nach einem Seebeben der Stärke 7,2 verwüstet. Damals gab es etwa 500 Tote.

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