Kritik für Pathologie

„Doppelgleisigkeiten können wir uns nicht leisten“

Tirol
19.09.2025 11:00

Kann man sich in Tirol in Zukunft zwei von der öffentlichen Hand finanzierte pathologische Institute leisten? Die Grünen sagen Nein und kritisieren  Gesundheits-Landesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) scharf. 

Zurück zum alten System, in dem die Medizin-Uni pathologischen Befunde für die Tirol Kliniken erstellte? Das ist die zentrale Frage, nachdem der Rechnungshof die 2018 von den Tirol Kliniken gegründete Innpath GmbH wegen hoher Kosten scharf kritisiert hat. Wie berichtet, folgte die Gründung einem jahrelangen Streit mit der Medizin-Uni. 

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Statt endlich sündteure Parallelstrukturen mit zwei pathologischen Instituten zu beenden, wird der Irrweg stur fortgesetzt.

Petra Wohlfahrtstätter, Gesundheitssprecherin der Grünen

Wenn es nach der Med-Uni geht, soll die alte Ordnung im Wesentlichen wieder hergestellt werden. „Da muss ich bremsen“ – mit diesen Worten reagierte Gesundheits-LR Cornelia Hagele (ÖVP) dieser Tage bei einem Pressetermin auf den Vorschlag. Ihr zentrales Argument: Die Kostenaufteilung sei nicht geklärt.

Anfrage an Gesundheits-Landesrätin
Für die Grünen ist die Haltung der Landesrätin dennoch nicht verständlich. Sie sprechen von „pathologische Zustände in der Tiroler Gesundheitspolitik“. Die Innpath sei nur die Spitze eines Eisberges und zeige, wie die ÖVP die Privatisierungswelle im Gesundheitsbereich voll durchrauschen lasse. „Wir können es uns als Gesellschaft nicht mehr leisten, ständig solche Doppelgleisigkeiten zu finanzieren“, fordert Gesundheitssprecherin Petra Wohlfahrtstätter eine Lösung. Sie bringt im Oktoberlandtag dazu eine Anfrage ein.

 

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