Windenergie

Wo die heimische Natur wieder erblühen kann …

Niederösterreich
17.08.2025 09:15

Mit der Schaffung von Naturparadiesen nimmt die EVN Windkraftgegnern den Wind aus den Segeln.

Wer sagt, dass Technik und Natur nicht miteinander können? Wir zeigen seit bald 30 Jahren, dass der Ausbau erneuerbarer Energien überhaupt nicht im Widerspruch zum Schutz unserer heimischen Flora und Fauna stehen muss. Im Gegenteil – er kann sie zum Blühen bringen“, schildert EVN-Kommunikationschef Stephan Zach.

200 Hektar als Ausgleichsfläche
In der Ökotat ist das Prinzip einfach – und das mit berührender Wirkung: Wo für Windräder oder andere Anlagen leider in die Landschaft eingegriffen werden muss, entstehen dafür andernorts neue Lebensräume – oft größer, vielfältiger und artenreicher als je zuvor. Mehr als 200 Hektar ökologischer Ausgleichsflächen betreut die EVN mittlerweile – so viel wie die gesamte Marillenanbaufläche der Wachau.

„Unsere Biotope könnten nicht unterschiedlicher sein – vom urigen Horstplatz des Wespenbussards über wertvolle Feuchtwiesen für den Kiebitz bis hin zu den speziell gestalteten Steilwänden für den Bienenfresser“, erzählt der selbst naturaffine Zach.

Neue Bäume, Sträucher, Wasserflächen
Der ökologische Mehrwert dieser ebenso klugen wie durchdachten Umweltoffensive ist beeindruckend: Statt nur jeweils einen gefällten Baum zu ersetzen, werden gleich mehrere gepflanzt – und dazu Wasserflächen angelegt, Rückzugsorte geschaffen.

Die Natur, in diesem Fall Schwäne, besiedeln die behutsam von Experten errichteten ...
Die Natur, in diesem Fall Schwäne, besiedeln die behutsam von Experten errichteten Ausgleichsflächen.(Bild: EVN/Daniela Matejschek)

Eines der auch österreichweit einzigartigen Vorzeigeprojekte: ein rund fünf Hektar großer Teich im Weinviertel, angelegt als „Schwarzstorchbecken“. Zehn Jahre später ist er ein Paradies für mehr als 50 Vogelarten – vom schillernden Eisvogel über den majestätischen Singschwan bis zum scheuen Rotschenkel. „Der sorgsame Umgang mit der Natur ist für selbstverständlicher Bestandteil jedes Projekts“, versichert denn auch Landschaftsökologe Alexander Mrkvicka.

Die Feuchtwiesen-Blaunelke fühlt sich in den neuen Habitaten so richtig wohl.
Die Feuchtwiesen-Blaunelke fühlt sich in den neuen Habitaten so richtig wohl.(Bild: EVN/Daniela Matejschek)

So entstehen im Schatten der Windräder nicht nur Kilowattstunden, sondern auch summende Wiesen, blühende Ufer und Lebensräume, die ohne diese Projekte wohl nie existiert hätten. Zach philosophierend: „Mit unserer Naturkraft bauen wir im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur für die Zukunft des Klimas, sondern schaffen auch Paradiese ...“

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