Sa, 18. August 2018

Kritik an Model-Mama

19.12.2013 16:28

Ex-Kandidatin: "Außer lächeln kann Heidi nichts"

Tessa Bergmeier musste 2009 vorzeitig bei "Germany's Next Top Model" gehen, auch weil sie der Jury frech den Mittelfinger gezeigt hatte. Ganze vier Jahre später rechnet die Ex-"GNTM"-Kandidatin mit der Show und vor allem mit Model-Mama Heidi Klum ab. Sie sagt: "Außer künstlich lächeln kann Heidi nichts!"

Bei Heidis Model-Castingshow flog sie wegen ihres unflätigen Verhaltens und eines rausgestreckten Mittelfingers in Richtung Jury raus, nun schlägt sie zurück. Im Interview mit dem Magazin "In Touch" schießt Tessa scharf gegen Klum und ihr TV-Gefolge: "Außer künstlich zu lächeln kann Heidi nichts!"

Die Zeit während ihrer Teilnahme bei "GNTM" sei enttäuschend gewesen. "Sobald die Kameras aus waren, war sie weg. Ich hatte nie ein Vier-Augen-Gespräch mit ihr", so die 24-Jährige weiter. "Sogar ihre Art zu reden ist aufgesetzt. Und ihr Lächeln ist super künstlich", meint sie im Gespräch mit dem Magazin weiter.

"Eine Zicke, eine Heulsuse, ein liebes Mädchen"
Und überhaupt seien viele Situationen in der Show "gestellt" gewesen. Produzenten hätten "Lügen" erfunden und die Models "in eine Rolle gedrückt. Sie brauchen für jede Staffel eine Zicke, eine Heulsuse und ein liebes Mädchen", meint Bergmeier. "Richtige Gehirnwäsche" würden die Macher des TV-Spektakels mit den Mädels betreiben, behauptet das Model. "Deshalb machen einige Mädchen ja auch vieles, was sie gar nicht machen möchten."

Die Teilnahme an der Show habe ihr für die Modelkarriere mehr Schaden als Nutzen gebracht. "Es ist schwer für mich, in Deutschland Model-Jobs zu bekommen. Die Kunden wollen ihre Marke nicht mit 'GNTM' in Verbindung bringen", meint Bergemeier. Angeblich ist das auch bei den Agenturen nicht anders. Dazu muss allerdings angemerkt werden, dass viele von Heidis Ex-Kandidatinnen inzwischen erfolgreiche Werbedeals haben und regelmäßig auf den Laufstegen in den Modemetropolen der Welt zu sehen sind.

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