Seit Ende Juni häufen sich die Stromausfälle in einem Viertel, das bisher wenig bis keine erlebte. Die Wiener Netze erklären, warum.
Zahlreiche Bewohner in Mariahilf fragen sich mittlerweile, warum es gerade bei ihnen zu einer gehäuften Anzahl von Stromausfällen kommt. Begonnen hat es am 27. Juni kurz nach 16 Uhr. Rund um die Gumpendorfer Straße fielen plötzlich die Lichter aus. Die Ursache? Ein beschädigtes Kabel.
Wenige Tage später am frühen Morgen galt in einigen Haushalten im Grätzel wieder: Kein Strom für die Kaffeemaschine – eine Trafostation gab den Geist auf.
Und am 24. Juli waren schließlich mehr als 1000 Haushalte in Mariahilf und Neubau betroffen – eine Serie von Stromausfällen legte von 3.36 Uhr bis nach 9 Uhr alles lahm. Befindet sich in Mariahilf also das Bermuda-Dreieck des Stroms?
Die drei B‘s
Laut einem Sprecher der Wiener Netze kommt es immer im Sommer zu häufigeren Stromausfällen, schuld sind Bagger, Blitz und Baum. Und gerade in diesem Grätzel werde derzeit viel gebaut. Und trotz genauer digitaler Dokumentation komme es vor, dass sich ein Bagger vergräbt.
Grund zur Sorge gebe es dennoch nicht, denn das Wiener Stromnetz zähle mit 99,99 Prozent Versorgungssicherheit zu den besten weltweit. In Wien sei jeder Kunde statistisch gesehen pro Jahr 18 Minuten ohne Strom, österreichweit seien es 32.
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