Am Taubenmarkt könnte sich bald einiges ändern: Der Stadtsenat entscheidet am Donnerstag über eine Neugestaltung der Brunnenfläche. Vorgesehen ist eine begrünte Insel mit Baum, Sitzbank und Trinkbrunnen. Der Sparkassenbrunnen soll Ende 2025 abgebaut und an seinem ursprünglichen Standort an der Promenade wiederaufgestellt werden.
Der Sparkassenbrunnen am Taubenmarkt wird – wie berichtet – mit Ende 2025 abgebaut und an seinem ursprünglichen Standort in der Sparkassenzentrale an der Promenade wiedererrichtet. Der Brunnen, ursprünglich für den Innenbereich konzipiert, ist im Freien wartungsintensiv und technisch nicht optimal betreibbar. Die temporäre Gestaltung der frei werdenden Fläche des zentralen Platzes in der Innenstadt soll nun in der Sitzung des Stadtsenats am Donnerstag beschlossen werden. Längerfristig soll der Taubenmarkt insgesamt neugestaltet werden.
Begrünte Pflanzinsel statt Brunnen
Vorgesehen ist eine begrünte Pflanzinsel mit einem stadtklimafesten Baum, eingefasst von einer Sitzbank in Form eines Dreiviertelkreises. In der offenen Rundung wird ein öffentlicher Trinkbrunnen installiert. Damit entsteht ein neuer Aufenthaltsbereich mit Schatten, Aufenthaltsqualität und kostenlosem Zugang zu Trinkwasser.
„Ein neuer Ort zum Verweilen“
„Die Umgestaltung des Taubenmarkts ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir Veränderungen in der Stadt positiv nutzen können. Aus dem Abbau des Brunnens entsteht ein neuer Ort zum Verweilen mit Sitzgelegenheiten und Trinkwasserzugang. Das bringt mehr Aufenthaltsqualität für alle, die in der Innenstadt unterwegs sind“, betont SP-Bürgermeister Dietmar Prammer.
Beschattung, Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen
„Mir ist es wichtig, dass wir hier unmittelbar eine sehr gute temporäre Gestaltung mit Beschattung, Sitzmöglichkeiten und Trinkbrunnen schaffen. Dies eröffnet uns auch die Möglichkeit mit Ruhe eine längerfristige Neugestaltung des Platzes vorzubereiten. Ich bedanke mich bei der Sparkasse für die Zusammenarbeit“, erklärt die für Brunnen zuständige Stadtgrünreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Gesamtkosten von knapp 79.000 Euro
Der Brunnenstandort eignet sich für eine Baumpflanzung. Die kreisförmige Pflasterung läuft exakt auf diesen Punkt zu - und unter diesem Bereich verlaufen keine Leitungen. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen knapp 79.000 Euro. Dieser Betrag inkludiert auch unvorhersehbare Abbrucharbeiten, da der Zustand unter dem Brunnen erst bei den Bauarbeiten vollständig festgestellt werden kann. Geplant ist, die versiegelte Fläche aufzubrechen, eine Baumgrube auszuheben und mit rund 25 Kubikmetern Substrat zu befüllen.
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