Präsidenten-Echo. Ins Gewissen wollte Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Samstag bei der Eröffnung der Salzburger Festpiele „uns allen“ reden. Und hat damit viele Österreicher sichtlich zu heftigen Reaktionen provoziert. Auf krone.at wurde zum Bericht und Kommentar über Van der Bellens „Sonntagsrede“ von Usern weit über 3000 Mal gepostet. Auch auf unseren Leserbriefseiten melden sich viele zu Wort. Da zitiert etwa Leser Helmut Preiser aus dem Waldviertel Van der Bellens Worte, den es freut, „dass die neue Bundesregierung eine tiefgreifende Strukturreform anpackt“. Das durchzusetzen, hätte der Präsident gemeint, werde „nicht unbedingt populär“ sein, denn „alle Beteiligten werden auf etwas verzichten müssen“. Aber es sei notwendig. Unser Leser ruft Van der Bellen sehr direkt mit deftigen Worten auf: „Nun, dann gehen Sie mit gutem Beispiel voran und verzichten auf 90 Prozent Ihres stolzen Gehalts. Nur Blabla reicht nicht, denn mit voller Hose ist leicht stinken.“ Ein weiterer Leser, Ing. Anton Kern aus Graz, fragt Van der Bellen „Wer ist ,Wir alle?´“ Der Präsident habe bei seiner Festrede „vergessen, zu erwähnen, wer alle sind“. Auch dieser Leser fragt: „Worauf verzichtet er? Worauf verzichtet seine von ihm gewünschte Schuldenregierung?“ Und Heinz Vielgrader aus Niederösterreich findet, wenn uns der Bundespräsident bei der Salzburger Festspieleröffnung ins Gewissen rede und zum Verzicht auffordere, „sollte er diesen Verzicht aber auch bitte an diese aufgeblähte Regierung richten“. So viel kann man sagen: Das Echo auf die Worte des Präsidenten ist laut, was er sagt lässt die Menschen nicht kalt…
Zum Glück nur Chaoten. Und noch ein Ereignis aus der Festspieleröffnung geht nicht spurlos an den Österreichern vorüber. Denn auch der Sicherheits-GAU beschäftigt unsere Leser massiv. Bekanntlich hatten während der Rede von Vizekanzler Babler Pro-Palästina-Aktivisten Transparente entrollt, laut geschrien und die Bühne geentert. Erst nach einer Weile konnten die Sicherheitskräfte die Eindringliche schnappen. „Nicht auszudenken, was geschehen wäre, hätte es sich um Terroristen gehandelt. Neben der heimischen Prominenz saßen auch viele ausländische Gäste im Publikum“, schreibt dazu „Krone“-Leserin Dr. Christine Sperl aus Wien. Georg Culetto aus Innsbruck stößt ins selbe Horn, wenn er schreibt: „Meine Frage ist, was wäre gewesen, wenn das wieder mal Terroristen gewesen wären, die einen Plan gehabt hätten. Sie hatten Glück, dass es nur wieder mal ein paar Palästina-Chaoten waren, die lediglich Unruhe in die Zuschauerränge gebracht haben. Wann lernen wir, dass es für solche Chaoten anscheinend nicht allzu schwer ist, irgendwo reinzukommen?“ Ja, das fragt man sich wirklich!
Kommen Sie gut durch den Montag!
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