Wandern ist des Niederösterreichers Lust – und natürlich auch das Einkehren in eine der 95 gemütlichen Hütten in den heimischen Bergen. 300.000 Euro wurden bereits vergeben, weitere 900.000 Euro stehen bereit.
Den perfekten Sommertag hat sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für ihre Pressekonferenz auf der Speckbacherhütte ausgesucht, um ihre erste Bilanz zum Thema „Schutzhüttenförderung“ zu präsentieren. 300.000 Euro für elf Hütten wurden bereits bewilligt. Weitere 900.000 Euro stehen für die nächsten drei Jahre bereit.
„Bei vielen der 95 niederösterreichischen Schutzhütten ist – bedingt durch Alter, Wind und Wetter – enormer Renovierungsbedarf vorhanden“, erklärt Mikl-Leitner.


„Ohne Ehrenamt wäre das alles nicht möglich“
Wie beispielsweise bei der beliebten Speckbacherhütte am Kreuzberg bei Breitenstein. Pächterehepaar Alexandra und Helmut Pirchmoser nutzte das Geld für eine dringend notwendige Heizungssanierung.
Großen Dank richtet Mikl-Leitner auch an die Vereine: „200.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit werden hier jährlich in Bewirtschaftung und Pflege investiert“, so die Landeschefin in Richtung der anwesenden Vertreter Gerhard Rosenits (Naturfreunde), Christian Zinkl (Alpenverein), Viktor Krenthaller (Bergsteigervereinigung) sowie Franz Zehetmayer (Österreichischer Touristenclub).
Das Land übernimmt bei dieser Förderung 80 Prozent der Kosten. Unterstützt werden damit Hütten, die durch den Förderrost des Bundes fallen, weil sie auch per Auto erreichbar sind. „Wir müssen ganz besonders aufpassen auf diese Kleinode“, sprach Mikl-Leitner – und machte sich dann selbst auf den Weg, um in zünftiger Lederhose die wildromantische Bergwelt rund um die Speckbacherhütte auf Schusters Rappen zu erkunden.
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