„Muss erhalten werden“

Millionenpaket für das „Kleinod Schutzhütten“

Niederösterreich
24.07.2025 05:45

Wandern ist des Niederösterreichers Lust – und natürlich auch das Einkehren in eine der 95 gemütlichen Hütten in den heimischen Bergen. 300.000 Euro wurden bereits vergeben, weitere 900.000 Euro stehen bereit. 

Den perfekten Sommertag hat sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für ihre Pressekonferenz auf der Speckbacherhütte ausgesucht, um ihre erste Bilanz zum Thema „Schutzhüttenförderung“ zu präsentieren. 300.000 Euro für elf Hütten wurden bereits bewilligt. Weitere 900.000 Euro stehen für die nächsten drei Jahre bereit.

„Bei vielen der 95 niederösterreichischen Schutzhütten ist – bedingt durch Alter, Wind und Wetter – enormer Renovierungsbedarf vorhanden“, erklärt Mikl-Leitner.

Das Pächterehepaar Alexandra und Helmut Pirchmoser nutzten die Förderung, um die Heizung in ...
Das Pächterehepaar Alexandra und Helmut Pirchmoser nutzten die Förderung, um die Heizung in ihrer gemütlichen Hütte zu sanieren.(Bild: Doris Seebacher)
Johanna Mikl-Leitner mit den beiden Hüttenpächtern (außen) und zwei Vertretern des Küchenteams ...
Johanna Mikl-Leitner mit den beiden Hüttenpächtern (außen) und zwei Vertretern des Küchenteams aus Nepal. „Ohne sie wären wir aufgeschmissen“, lobt Helmut Pirchmoser seine fleißigen Angestellten.(Bild: Doris Seebacher)
Großes Lob fürs Ehrenamt: Gerhard Rosenits (Naturfreunde), Christian Zinkl (Alpenverein), Viktor ...
Großes Lob fürs Ehrenamt: Gerhard Rosenits (Naturfreunde), Christian Zinkl (Alpenverein), Viktor Krenthaller (Bergsteigervereinigung) sowie Franz Zehetmayer (Österreichischer Touristenclub).(Bild: Doris Seebacher)
Erste Bilanz über die Förderung von Schutzhütten im Rahmen einer Pressekonferenz auf der ...
Erste Bilanz über die Förderung von Schutzhütten im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Speckbacherhütte.(Bild: Doris Seebacher)

„Ohne Ehrenamt wäre das alles nicht möglich“
Wie beispielsweise bei der beliebten Speckbacherhütte am Kreuzberg bei Breitenstein. Pächterehepaar Alexandra und Helmut Pirchmoser nutzte das Geld für eine dringend notwendige Heizungssanierung.

Großen Dank richtet Mikl-Leitner auch an die Vereine: „200.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit werden hier jährlich in Bewirtschaftung und Pflege investiert“, so die Landeschefin in Richtung der anwesenden Vertreter Gerhard Rosenits (Naturfreunde), Christian Zinkl (Alpenverein), Viktor Krenthaller (Bergsteigervereinigung) sowie Franz Zehetmayer (Österreichischer Touristenclub).

Das Land übernimmt bei dieser Förderung 80 Prozent der Kosten. Unterstützt werden damit Hütten, die durch den Förderrost des Bundes fallen, weil sie auch per Auto erreichbar sind. „Wir müssen ganz besonders aufpassen auf diese Kleinode“, sprach Mikl-Leitner – und machte sich dann selbst auf den Weg, um in zünftiger Lederhose die wildromantische Bergwelt rund um die Speckbacherhütte auf Schusters Rappen zu erkunden. 

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