Ukraine-Krieg
UNO meldet Höchststand getöteter Zivilpersonen
Im Juni wurden laut UNO mindestens 232 Zivilpersonen in der Ukraine getötet. Weitere 1343 Zivilistinnen und Zivilisten wurden verletzt, wie die UNO-Menschenrechtsbeobachteremission am Donnerstag mitteilte. Das sei der Höchststand seit Beginn des Kriegs vor drei Jahren.
„Zivilisten in der Ukraine erleben ein Ausmaß an Leid, das wir in mehr als drei Jahren noch nicht gesehen haben“, sagte die Leiterin der UNO-Mission, Danielle Bell. Russlands Militär hat seine Angriffe auf die Ukraine nach Angaben aus Kiew in den vergangenen Wochen deutlich verschärft. In der Nacht auf Mittwoch griff die russische Armee demnach mit 728 Drohnen und 13 Raketen insbesondere den Westen des Landes an.
In der Nacht auf Donnerstag kamen bei Angriffen in der Ukraine mindestens zwei Menschen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt. Die Attacke habe fast zehn Stunden gedauert, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Hauptziele waren Kiew und Umgebung. Herabstürzende Drohnen lösten in mehreren Stadtteilen Brände aus.
Militärflughafen attackiert
Militärbeobachterinnen und -beobachter meldeten, dass ein Militärflughafen südlich von Kiew attackiert worden sei. Das bestätigte auch das russische Verteidigungsministerium. „Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben einen Gruppenangriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und unbemannten Flugkörpern gegen ukrainische Rüstungsunternehmen in Kiew und auf die Infrastruktur des Militärflugplatzes ausgeführt“, hieß es in der Stellungnahme.
Im russischen Grenzgebiet Belgorod kam unterdessen eine Frau durch ukrainischen Beschuss ums Leben. Drei weitere Menschen wurden laut dem Gouverneur getötet. Auch über der Krim wurden russischen Angaben nach Drohnen abgefangen.








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