Eigentlich sollte es Aufgabe der Europäischen Union sein, ein gemeinsames Zusammenleben und vor allem ein einfaches Wirtschaften zu gewährleisten. Leider prallen da Wunsch und Wirklichkeit aufeinander. Es wäre prächtig, würde die EU, aufgeschreckt vom Liebesentzug des US-Präsidenten, plötzlich zu Lösungen imstande sein.
Dass es viele Jahre gedauert hat, bis endlich einheitliche Ladegeräte vorgeschrieben wurden, weiß man. Aber es gäbe so unendlich viel zu tun, um die Lage zu verbessern. Dazu nur einige Beispiele: Die EU soll ein einheitlicher Binnenmarkt sein, aber es ist bisher nicht gelungen, einen grenzüberschreitenden Bahnverkehr ohne viel Bürokratie sicherzustellen. Ganz im Gegenteil: Weil in jedem Land andere Vorschriften gelten, wird jede Ländergrenze – auch in der EU – zu einer Zeit und Geld kostenden Barriere. Vom Ticketverkauf bis zu den Brandschutzvorschriften – ein Vorschriften-Dschungel!
Mit fatalen Folgen: So gibt es in der EU dreimal so viele Direktflüge wie Direktzüge. Es wird zwar von der Politik ständig getrommelt „Schiene statt Verkehrslawine“, aber der Vorschriften-Fleckerlteppich in der Chaos-EU behindert einen umweltfreundlicheren Verkehr.
Auch über den Wolken gibt es keine einheitlichen Regeln: Die Routen sind vorgegeben und oft nicht gerade treibstoffsparend.
Die EU als Chaos-Verein? Wir sollten uns das nicht gefallen lassen und bessere Lösungen verlangen!
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