Die Tatsache, dass der US-Präsident die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran auf unbestimmte Zeit verlängert hat, deutet darauf hin, dass zumindest versucht wird, einen ernsthaften Verhandlungsprozess in Gang zu bringen. Pakistans Staatschef Asif Ali Zardari dürfte Donald Trump persönlich in einem Telefonat davon überzeugt haben, die Feuerpause auszudehnen.
Pakistan ist Atommacht und Nachbarland des Iran, gleichzeitig sind Islamabad und Saudi-Arabien, das wiederholt vom Iran angegriffen worden ist, seit Neuestem enge militärische Verbündete. Riad hat sich sozusagen unter den pakistanischen Atomschirm begeben. Das prädestiniert die Pakistanis für die Vermittlerrolle. Gleichzeitig sind auch China, die Türkei, Ägypten und eben die Saudis involviert.
Zurzeit aber sind sowohl die Amerikaner als auch die Perser überzeugt, den stärkeren Hebel in der Hand zu haben:
In beiden Fällen ist das kurioserweise die Sperre der Straße von Hormus, also jener Meerenge, durch die sonst rund ein Fünftel des weltweiten Erdöl- und Erdgastransports abgewickelt wird. Der Iran blockiert die Passage für alle „feindlichen“ Schiffe und nimmt damit die Weltwirtschaft in Geiselhaft. Die Amerikaner blockieren die Meerenge für alle Schiffe, die aus dem Iran kommen oder diesen anlaufen wollen.
Damit ist der iranische Erdölexport zum Erliegen gekommen. Die Lager könnten bald voll sein, dann müsste der Iran die Ölfelder stilllegen. Für die Mullahs ein Schreckensszenario...
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