Simon Schwarz & Co.

Set-Besuch: „Schreckliche Dinge, lustig erzählt“

Unterhaltung
24.04.2026 05:00

Der neue Krimi „Pirker“ wird aktuell in Kärnten und Wien gedreht. In den Hauptrollen: Simon Schwarz, Julia Koschitz und Robert Stadlober. Die „Krone“ besuchte die Kinoproduktion am Set und sprach mit den Hauptdarstellern.

Robert Stadlober als Serienkiller, Simon Schwarz als Ermittler namens Pirker und Julia Koschitz als Klangschalentherapeutin, die zwischen die Fronten gerät: „Pirker“ von Catalina Molina soll der nächste große Austro-Kinohit werden. Die „Krone“ hat sich am Set beim Schloss Laudon in Wien schlau gemacht – wird das ein klassischer Krimi, oder kippt es eher in Richtung Komödie? Schwarz meint: „,Pirker’ steht auf jeden Fall nicht in der Tradition dieser ganz klassischen Krimikomödien wie den Eberhofer-Krimis, wo der Fall nicht das Wichtigste ist. Hier geht es schon um den Fall.“ Stadlober sagt: „Es ist wohl ein spezifisch österreichisches Genre: schreckliche Dinge, lustig erzählt.“ Und Koschitz glaubt: „Es ist eine schwarze Komödie, in der unter anderem skurrile Verbrechen geschehen.“

Catalina Molina führt Regie bei der Kriminalkomödie. Zuletzt war von ihr die Serie „Schnee“ zu ...
Catalina Molina führt Regie bei der Kriminalkomödie. Zuletzt war von ihr die Serie „Schnee“ zu sehen.(Bild: Alexander Tuma)

Man darf also gespannt sein, ob im fertigen Film Licht oder Schatten überwiegt. Die Szene, die am Tag des „Krone“-Besuchs gedreht wird, ist jedenfalls bunt: Entzugspatienten werden mit einer Luftballon-Zeremonie aus der Behandlung wieder in die Welt entlassen. Darunter eben der Polizist Pirker: „Meine Figur ist Alkoholiker, muss einen Entzug machen und wird nach Klagenfurt strafversetzt. Er ist ein sehr guter Kriminalpolizist, hat aber wie alle Protagonisten sein Packerl zu tragen. Wie es im Leben halt so ist“, erklärt Schwarz. Schon an seinem ersten Tag am neuen Arbeitsplatz wird Pirker mit der Leiche eines alten Pfarrers konfrontiert – die erste von vielen.

Die Rolle des Serienkillers hat Stadlober gefordert: „Das ist jemand, der verschiedene Möglichkeiten gehabt hätte, abzubiegen, aber alle übersehen hat. Es hat mich interessiert, diesen Menschen zu verstehen. Er sehnt sich nach Liebe, aber keiner mag ihn so richtig gern. Dann setzt ein falsch verstandener Ratschlag eine Kaskade von Grausamkeiten in Bewegung. Möglicherweise eine Metapher für unsere Welt.“

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