Speicherung inklusive

Wärme aus Donauwasser: Riesenanlage machts möglich

Niederösterreich
09.07.2025 12:00

Da kommt so mancher Besitzer einer Wärmepumpe ins Staunen: Eine riesige Anlage gewinnt nach demselben Prinzip im Sommer im Kraftwerk in Korneuburg Wärme aus dem Wasser der Donau – und zwar im Ausmaß von zwei Megawatt.

Eine Besonderheit des Projekts: Viel vorhandene Infrastruktur konnte weiterverwendet werden – etwa jenes Gebäude, das ehemals Gaskessel beherbergte. Heute arbeitet dort modernste Wärmetechnologie für eine erneuerbare Energiezukunft.

Warmwasserbedarf auch im Sommer, nun mehr Biomasse für die kalte Zeit
Bleibt die Frage: Wozu Wärme im Sommer? „Ausgelegt ist die Anlage vorrangig für die Heizversorgung in der ,Übergangszeit’“, informiert die EVN. Zudem geht es auch um die Versorgung mit warmem Wasser – ob privat zum Duschen oder für jene Prozesse, die in industriellen Anlagen von Firmen benötigt werden“, erläutert man den technischen Hintergrund. Und damit das auch in den kühleren Nachtstunden verfügbar ist, hat man einen großen Energiespeicher in den Kreislauf eingebaut. Damit kann Biomasse für den Winter „aufgehoben“ werden, dadurch spart man etwa 1000 Tonnen CO2-Ausstoß.

Geplant ist ein Zusammenschluss mit Stockerau und Spillern
Die Donauwärmepumpe Korneuburg ist kein isoliertes Projekt. In den nächsten Jahren soll das Naturwärmenetz von Korneuburg mit den Netzen in Spillern und Stockerau zusammenwachsen. Damit entsteht ein überregionales Versorgungsnetz, das Lastspitzen ausgleichen und den Einsatz fossiler Backup-Systeme weiter reduzieren kann.

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