Millionen Euro wert

Alte Smartphones in Tirol sind wahre Goldgrube

Tirol
28.05.2025 12:00

In den Schubladen in Tirols Haushalten liegen mehrere Millionen Euro einfach nur so herum. Und zwar in Form von alten Smartphones. Das zeigt eine Frauenhofer Austria-Studie, die von der Plattform „refurbed“ in Auftrag gegeben wurde.

„Tirol sitzt derzeit auf knapp 1,2 Millionen Altgeräten, die einem Marktwert von geschätzt 11,5 Millionen Euro entsprechen und einen Materialwert von 2,8 Millionen Euro haben“, heißt es in einer Aussendung. Genauer untersucht wurde auch, wie viele Geräte sich für ein sogenanntes „Refurbishment“ – also ein zweites Leben nach einer Generalüberholung – eignen würden.

Das Ergebnis: Mehr als 370.000 Geräte könnten wieder flott gemacht und um 200 Euro oder sogar mehr verkauft werden.

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Das sind allein die Zahlen der Handys, die sich zwischen 2011 und 2023 angesammelt haben. Altgeräte aus dem Vorjahr sind noch gar nicht mit eingerechnet.

Peter Windischhofer

Einsparungspotenzial von 24 Millionen Tonnen CO₂
Peter Windischhofer, der Co-Gründer von „refurbed“, verdeutlicht: „Das sind allein die Zahlen der Handys, die sich zwischen 2011 und 2023 angesammelt haben. Altgeräte aus dem Vorjahr sind noch gar nicht mit eingerechnet.“ Nachdenklich stimmen auch weitere Zahlen aus der Studie. Denn es wurde – für ganz Europa – hochgerechnet, welche Auswirkungen ein „Refurbishment“ hätte. „Für zwei Jahre müssten keine neuen Smartphones für die EU produziert werden und die Menge an Altgeräten in den Haushalten könnte um rund 25 Prozent reduziert werden.“

In den nächsten drei Jahren könnten so rund 24 Millionen Tonnen CO₂ eingespart und der virtuelle Wasserverbrauch um 8,5 Milliarden Kubikmeter reduziert werden, behauptet die Studie.

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