Tod in Wasserbecken
Tigerbaby in London 3 Wochen nach Geburt ertrunken
Die Geburt des ersten Tiger-Nachwuchses im Londoner Zoo seit 17 Jahren war mit versteckter Kamera (Bild) gefilmt worden. Auf den Aufnahmen war unter anderem zu sehen, wie die Tigermutter "Melati" ihr Kleines nach der Geburt ableckt. Auch die ersten tapsigen Gehversuche des Tigerbabys wurden festgehalten. Vater des Neuzuwachses war der fünfjährige "Jae Jae", der ebenfalls im Londoner Zoo lebt.
Am Samstag nun wurde der leblose Körper des kleinen Tigers am Rand des Wasserbeckens in dem Gehege entdeckt, in dem er mit seiner Mutter lebte. Eine Autopsie habe bestätigt, dass das Tierbaby ertrunken sei, teilte der Zoo mit. Melati ist ein Sumatra-Tiger. In freier Wildbahn ist diese Raubtierart vom Aussterben bedroht, Schätzungen zufolge gibt es nur noch etwa 300 Exemplare.
Fehlgeburt bei britischem Panda
Auch die Schwangerschaft von Pandabärin Tian Tian wurde seit Wochen von Tierliebhabern in ganz Großbritannien verfolgt. Nach einer künstlichen Befruchtung im April war sie trächtig geworden, nun aber erlitt sie nach Angaben des Zoos von Edinburgh eine Fehlgeburt. Damit muss Großbritannien weiter auf das erste auf seinem Boden geborene Panda-Baby warten. Pandas in Gefangenschaft sind für ihre Fortpflanzungsschwierigkeiten bekannt, sie gelten als Sex-Muffel. Außergewöhnlich erfolgreich ist der Tiergarten Schönbrunn, hier gab es Mitte August bereits zum dritten Mal auf natürliche Weise gezeugten Panda-Nachwuchs - europaweit einzigartig.












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