Kein Kirchturmdenken

Im Vorderwald setzt man auf Zusammenarbeit

Vorarlberg
23.04.2025 16:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Neun Gemeinden im Vorarlberger Bregenzerwald machen bei der Entwicklung eines neuen Betriebsgebiets in Krumbach gemeinsame Sache.

Vor sieben Jahren schlossen sich die Gemeinden Doren, Hittisau, Krumbach, Langen, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg zur Wirtschaftsregion Vorderwald zusammen. Ziel war und ist es, regionalen Betrieben qualitativ hochwertige Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten – inklusive ansprechender Architektur, möglichst wenig Bodenversiegelung, der Nutzung von Synergien und guter Erreichbarkeit. Das erste sichtbare Ergebnis ist das Betriebsgebiet Krumbach Glatz, wo der Neubau der FE-Mechatronik kurz vor der Eröffnung steht.

Das 2016 gegründete Unternehmen wird am 13. Juni den neuen Standort feierlich eröffnen. Sechs Millionen Euro investierte der Sondermaschinenbauer in den neuen Firmensitz, der das Potenzial für 20 Arbeitsplätze hat. Insgesamt könnten sich im neuen Betriebsgebiet bis zu neun Unternehmen ansiedeln, zwei weitere Firmen haben bereits konkretes Interesse bekundet.

Umwidmung ist in Arbeit
Die neun Vorderwaldgemeinden erwerben, planen, erschließen, vermarkten und betreiben die interkommunalen Betriebsgebiete gemeinsam, die Kommunalsteuereinnahmen werden dann geteilt. Neben Krumbach-Glatz mit 2,9 Hektar wurde auch schon ein zweites, etwa halb so großes Grundstück in Riefensberg-Meierhof angekauft. Dort ist die Umwidmung in Arbeit. Weitere Betriebsgebiete sollen folgen. „Die Wirtschaftsregion Vorderwald ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Miteinander“, schwärmt Dorens Bürgermeister Guido Flatz.

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