Jahrelang lag der Radsport im Bundesland Salzburg völlig brach. Unter einer neuen Verbandsführung starten die Pedalritter neu durch. Zuletzt gelang Präsident Thomas Hödlmoser ein echter Meilenstein.
Salzburgs Radsport, der zu Beginn des Jahrtausends national noch federführend war, verschwand im vergangenen Jahrzehnt Schritt für Schritt von der Bildfläche und damit in die Bedeutungslosigkeit.
Erst mit dem Präsidentenwechsel Ende 2021 hin zu Peter Treml kam frischer Wind in den Landesverband. Seit Februar 2024 führt Thomas Hödlmoser, zuvor bereits „Vize“, als Chef die Geschicke der Pedalritter. Und siehe da – die Sportart befindet sich im Aufwind. Zwar sind die finanziellen Mittel beschränkt, doch vor allem im Mountainbike können sich die Erfolge mehr als sehen lassen. Allen voran Downhillerin Valentina Höll sorgt mit WM-Titeln und Gesamtweltcupsiegen für mächtig Furore.
„Man muss sich auf seine Stärken konzentrieren“, sagt Hödlmoser. „Wir sind im Mountainbike sehr stark, das ist auch gut so. Darauf wollen wir uns stürzen, da geht’s auch schneller, etwas zu etablieren.“ Mit der Installierung eines Landestrainers gelang Hödlmoser und seinem Team ein echter Meilenstein. „Das ist für uns der nächste Baustein“, stellt der Macher klar. Nachholbedarf ist in Salzburg weiterhin auf der Straße zu orten, wo mit wenigen Ausnahmen wie Dominik Hödlmoser kaum Talente zu finden sind.
„Es wird sicher noch Jahre dauern, bis da einer kommt. Wichtig ist eine Trainingsgruppe. Da pusht man sich gegenseitig, da geht was weiter.“ So wie im Verband, wo man gemeinsam an einem Strang zieht.
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