Anrainer schlagen Alarm: Mittlerweile muss die Polizei in Villach beinahe jedes Wochenende zu einem Parkplatz ausrücken, weil junge Autofans angeblich die „allgemeine Ruhe“ stören.
„Sehen, und gesehen werden“ – so das Motto jener jungen Autotuner aus den unterschiedlichsten Bezirken, die Freitag- und Samstagabend extra nach Villach anreisen, um auf dem Parkplatz Drauboden ihre aufgemotzten Fahrzeuge zu präsentieren. Und sich mit ihren Hobbykollegen auszutauschen.
Was den Anrainern ein Dorn im Auge ist. Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem die Polizei nicht wegen Ruhestörung alarmiert wird und zum Parkplatz ausrücken muss. „Man muss aber festhalten, dass die jungen Leute nichts Illegales tun. Sie stehen einfach beisammen und unterhalten sich – das aber hin und wieder eben zu laut. Zumindest laut Geschmack der Anrainer“, erklärt ein Beamter im Gespräch mit der „Krone“.
Wenn wir sie auf das Lautstärkenproblem aufmerksam machen, zeigen sie sich auch meist einsichtig, werden uns gegenüber nie ungut.
berichtet ein Polizist der „Krone“
Kontrollen dienen der Abschreckung
Dass sich die Uniformierten regelmäßig „einparken“, stört die Tuner nicht – da sie auch nichts zu befürchten haben: „Natürlich kontrollieren wir auch ihre Fahrzeuge – allein schon zur Abschreckung. Aber im Regelfall gibt es bei den Autos nie etwas zu beanstanden. Wenn wir sie auf das Lautstärkenproblem aufmerksam machen, zeigen sie sich auch meist einsichtig, werden uns gegenüber nie ungut.“
Rennen soll es auf dem Parkplatz keine geben – auch wenn hin und wieder Spuren am Asphalt darauf hindeuten, dass offensichtlich, aber wahrscheinlich „unabsichtlich“, die Reifen „durchgegangen“ sind.
„Wenn man die Situation vor Ort eindämmen möchte, muss man bauliche Maßnahmen setzen. Wie Einfahrtsschranken, oder Bodenschwellen – diese sind bei Besitzern tiefergelegter Autos äußerst unbeliebt“
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