Das orange Werkl stottert weiter, will noch nicht rund laufen! Die Grazer Eishockey-Cracks der 99ers mussten sich Laibach vor 2662 Fans im Liebenauer Bunker mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben – die vierte Liga-Pleite in fünf Spielen.
Für den Meister, bei dem Kevin Roy heuer erstmals am Eis stand, begann die Heimpartie mit einer kalten Dusche: Nach gerade einmal 25 Sekunden schoss Lawrence die Laibacher in Führung. Die Antwort der 99ers? Das Team von Trainer Dan Lacroix hatte einige Chancen, fand jedoch in Goalie Horak seinen Meister oder vergab wie Conley bei leerem Tor leichtfertig – auf der Gegenseite zauberte Henri Kiviaho im Grazer Kasten mehrmals.
Doch in Minute 37 wurde es laut im Bunker: Josh Currie mit dem perfekten Pass in die Tiefe auf Jakob Lippitsch. Dieser tanzte Horak aus und schob zum Ausgleich ein. „Wir mussten viel Geduld beweisen. Das haben wir getan“, meinte Verteidiger Paul Stapelfeldt in der Pause. „Wir müssen jetzt defensiv weiter gut stehen, die Drecksarbeit erledigen. Unsere Chancen kommen dann eh von selbst.“
Doch seine Grazer hörten nicht gut genug zu! Erst wurde Lawrence zu lasch attackiert (44.), dann fuhr Meyer einen Konter perfekt zu Ende (47.). Und es stand 3:1 für Laibach. Doch dann nahm der orange Wahnsinn richtig Fahrt auf! Paul Huber verkürzte im Powerplay aus kurzer Distanz, ehe Nick Swaney nur kurze Zeit später bei einem Abpraller geschickt verzögerte und trocken zum Ausgleich einschoss! Das Ticket in die Verlängerung. In der dann aber die Gäste jubeln durften.
Keine Ausreden
„Das war generell nicht unser bestes Spiel. Und dass wir den zweiten Punkt nicht geholt haben, ist sehr bitter“, ärgerte sich Huber. „Dass wir wieder ein 1:3 aufgeholt haben, zeigt unseren Charakter. Es ist aktuell aber eine schwierige Phase, aber auf Kranke und Verletzte brauchen wir uns nicht rauszureden. Da müssen wir jetzt durchbeißen.“
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