Kärntens Landwirtschaftskammer soll stärker zu einer Interessenvertretung für kleine und mittlere Betriebe werden. Bei den bevorstehenden LK-Wahlen wollen die Grünen ein zweites Mandat erreichen.
Kärntens Landwirte stehen mehr denn je vor Herausforderungen: Dürre, Bodenverbrauch, steigende Preise lassen den Druck auf die Familienbetriebe steigen. Die Grünen fordern daher, dass die Landwirtschaftskammer sich wieder stärker um die Interessen von kleineren und mittleren Betrieben kümmert.
Die Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft sowie eine klare Herkunftskennzeichnung sind weitere Forderungen. Bei der Landwirtschaftskammerwahl will man ein zweites Mandat erreichen.
Grünen-Spitzenkandidat ist Karlheinz Gigler. Er betreibt in Malta einen Betrieb mit Mutterkuhhaltung und hat eine Leidenschaft für die Almwirtschaft. Gigler war viele Jahre als Großtierarzt unterwegs. „Ich habe auf den Höfen nicht nur den Tieren geholfen. Ich habe Einblicke in die bäuerlichen Familien erhalten und die Probleme“, schildert Gigler.
In der Landwirtschaftskammer ist seit zweieinhalb Jahren als Kammerrat. „In Kärnten gibt es 36 Mandate, die sich auf 18 für den Bauernbund hält. Diese Pattsituation führt zu sehr wenig Bewegung innerhalb der Kammer“, so Gigler.
Als einzige Fraktion sprechen sich die Grünen Bauern gegen die Zusatzpension des Kammerpräsidenten aus. „Eine sinkende Zahl an Betrieben finanziert eine beitragsfreie Pension für den Präsidenten. Das geht sich in diesen Zeiten nicht mehr aus“, meint Grünenchefin Olga Voglauer.
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